02.07.2020

Google verspricht seinen Kunden die genauesten und zuverlässigsten Standortdaten und Erkenntnisse liefern, um Unternehmen zu unterstützen ihre Abläufe zu verändern und ihre Branchen neu zu definieren. All dies wird möglich durch die Kombination von maschinellem Lernen mit Milliarden von Street View-Bildern, mehr als 1.000 maßgeblichen Datenquellen, dutzende Millionen von Kunden- und Geschäftsbeiträgen täglich und Informationen über mehr als 200 Millionen Orte weltweit.

15 Jahre Innovationen

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Es geht nicht mehr nur darum von A nach B zu kommen. Sondern: Es geht darum neue Möglichkeiten zu entdecken und zu verstehen, was sich in der Umgebung befindet. Daher können Unternehmen jetzt Karten leicht anpassen, den lokalen Kontext integrieren oder gar die reale Welt in Spiele einbringen. Insbesondere die zwei neuen Features Local Context und cloudbasierte Anpassungsfunktionen helfen, Kunden zu gewinnen, sie optimal zu bedienen und das Geschäft auszubauen: 

Local Context für ansprechende Erlebnisse

Die Umgebung eines bestimmten Standortes zu verstehen, hilft Kunden bei Buchungs- und Kaufentscheidungen. Denn lokale Informationen unterstützen Menschen dabei zu bestimmen, wo sie sich aufhalten, wo sie einkaufen, was sie erkunden können, welche Häuser sie besichtigen möchten und vieles mehr. Deshalb hat Google Local Context ins Leben gerufen – eine Möglichkeit, Kunden reichhaltigere und ansprechendere Mapping-Erlebnisse zu bieten. 

Bild: Google

Einfache, umfassende lokale Erfahrung 

Local Context bringt das Beste aus Karten, Routen und Orten in einer einzigen Erfahrung zusammen. So können Unternehmen ihren Nutzern lokale Informationen – Ortsnamen, Beschreibungen, Preisniveau, Bewertungen, Rezensionen und Fotos von Google für etwa 200 Millionen Orte weltweit zur Verfügung stellen. Nutzer können sich diese reichhaltigen Informationen über nahegelegene Orte anzeigen lassen, indem sie auf eine Markierung in der Nähe des Unternehmens-Standorts klicken. Ein Beispiel: Sie laden Kunden für ein Meeting zu sich ein. Lassen Sie sie über Ihre Karte die Umgebung erkunden und herausfinden, wo sie mittags essen gehen können. Das detaillierte Verständnis der Umgebung ermöglicht eine reibungslose Nutzererfahrung. Zudem minimiert sich die Absprungrate von Websites und die Konversion wird verbessert. 

Die gewohnte lokale Erfahrung von Google Maps direkt auf der Website

Ein weiterer Vorteil: das Feature ist schnell und einfach in die Desktop- oder mobile Webanwendung zu implementieren. Es kann zu bestehenden Karten hinzugefügt werden, wobei Design und bestehende Kartenfunktionen erhalten bleiben. Das gesamte Erlebnis lässt sich innerhalb weniger Tage mit nur wenigen Zeilen Code in die Website integrieren. Darüber hinaus können Unternehmen ihre Implementierung praktisch ohne Entwicklungs- und Wartungskosten auf dem neuesten Stand halten. Schließlich verantwortet Google die Aktualisierungs- und Kurationsarbeiten im Hintergrund. 

Anpassen an Geschäftsanforderungen und Marke

Unternehmen können aktiv entscheiden, welche Ortstypen und wie viele Orte insgesamt auf der eigenen Karte angezeigt werden sollen, um die Entscheidungen der Nutzer zu erleichtern. Beispielsweise kann eine Hotelwebsite insgesamt zwölf Orte in der Umgebung der Immobilien anzeigen und diese Orte auf Restaurants, Touristenattraktionen, Nachtleben und Einkaufsmöglichkeiten beschränken. 

“Local Context ist super geeignet für die Branchen Travel und Real Estate, wertet aber auch jede weitere Karte auf”, erklärt Pascal Reddig, Geschäftsführer TWT Business solutions. “So ist eine deutlich bessere und interaktive Steuerung als mit bisherigen POS möglich”.

Auch das Aussehen und die Gestaltung der Karte lässt sich ändern und an den Stil und die Marke der Website anpassen – von der Farbe der Markierungen und Symbole bis hin zur Position der wichtigsten Oberflächenelemente.

 

Cloudbasierte Anpassungsfunktionen von Google Maps

Erinnern Sie sich, als Sie HTML-Websites noch von Hand kodierten? Dann kamen Werkzeuge hinzu, die die Verwaltung von Website-Inhalten stark vereinfachten. Der Inhalt wurde frischer und relevanter. Mit der Einführung des Cloud-basierten Maps-Stylings macht Google einen großen Schritt in diese Richtung. Mithilfe der Cloud-basierten Tools können Unternehmen ihre Kartenstile über die Google Cloud Console erstellen und verwalten. Beispielsweise lassen sich so ganz einfach die Points of Interest anpassen, die standardmäßig auf der Karte angezeigt werden sowie die Karte mit einer Marke versehen und einfärben, um sie an das Erscheinungsbild der eigenen Organisation anzupassen.

“Die neuen Funktionen zur Anpassung von Karten, machen es einfacher denn je, individuelle Karten zu erstellen und diese reibungsloser anzuwenden. Diese Entwicklung bringt drei wichtige Vorteile mit sich: mehr Anpassungsmöglichkeiten, einfachere Verwaltung und schnellere Bereitstellung von Tests und neuen Funktionen”, so Reddig.

Kartenanpassung, Styling und Verwaltung in der Cloud

Bisher wurde die Kartenanpassung über clientseitiges JSON abgewickelt, das mit Kartenanfragen an den Server gesendet wurde. Durch die Begrenzung der URL-Zeichen waren die Anpassungsmöglichkeiten jedoch eingeschränkt. Mit Hilfe der Umstellung auf die Cloud-basierte Kartengestaltung erhöht sich die Anzahl der Anpassungen, die an einer Karte vorgenommen werden können. 

Da die Stile auf dem Server gespeichert werden, wird die Verwaltung der eigenen Kartenstile extrem einfach – sogar über mehrere Plattformen und Eigenschaften hinweg. Ein einziger Kartenstil kann für beliebig viele Karten verwendet werden und lässt sich ohne komplizierte Bereitstellung in Echtzeit auf eine Reihe von Anwendungen und Websites übertragen – ohne das eine Änderung am Sourcecode erforderlich ist.

Schließlich können durch die Verlagerung der Kartenanpassung in die Cloud mehr Mitglieder eines Teams die Karten aktualisieren – auch diejenigen, die nicht codieren. So kann etwa das User-Experience-Team neue Anpassungsfunktionen schnell übernehmen oder das Marketing-Team Kartenstile aktualisieren, um eine Urlaubskampagne widerzuspiegeln. Nach der Veröffentlichung wird ein neuer Kartenstil nahezu in Echtzeit über alle Plattformen und Geräte hinweg aktualisiert, wodurch ein einheitliches Kundenerlebnis gewährleistet wird. 

Verbesserte Kontrolle über die auf Karten angezeigten POIs

Zusätzlich können Entwickler nun festlegen, welche Marker Vorrang vor den Informationen der Basiskarte haben und diese somit unterdrücken. Marker "kollidieren" nicht mehr oder konkurrieren mit nahegelegenen Beschriftungen und anderen Karteninformationen. Dadurch können viel mehr Informationen auf der Karte angezeigt werden, ohne die Karte unübersichtlich und unleserlich zu machen. 

Die Business-POI-Filterung bestimmt, welche POIs nicht angezeigt werden sollen. Das bedeutet, dass ein Einzelhändler nahe gelegene Restaurants oder Tankstellen anzeigen kann, um Kunden bei der Planung ihres Ausflugs zu unterstützen, aber Einkaufs-POIs herausfiltern kann, um die Anzeige von Konkurrenzstandorten zu vermeiden. 

“Mit all den cloudbasierten Anpassungsfunktionen kann eine grundlegend nützlichere und visuell unverwechselbare Karte erstellt werden, die für Nutzer einen echten Mehrwert bietet”, bekräftigt Reddig.

 

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