24.09.2019

Während Start-Ups stets neue Produkte hervorbringen, ist der Innovationsprozess in größeren Unternehmen oftmals ein langwieriger Vorgang. Ein Design Sprint kann dabei helfen, Innovationsideen auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Reale Endverbraucher testen dabei einen Prototypen und geben ihr Feedback unmittelbar an das Unternehmen. Bei der Durchführung der Methode gibt es einiges zu beachten:

1. Heterogenes Team führt zum Erfolg

Eine Sprint-Woche ist sehr intensiv. Für optimale Ergebnisse sollten die Teilnehmer daher während des Sprints von ihren täglichen Pflichten befreit werden. Zudem ist es hilfreich, wenn das Kernteam aus maximal sieben Mitarbeitern heterogen zusammengesetzt wird. So bieten unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen im Austausch das größte Potenzial.

2. Zentraler Entscheider bestimmt die Richtung

Viele Beschlüsse im Design Sprint lassen sich demokratisch treffen. Schwierig wird es, wenn das Team vorab fest von einer Lösung überzeugt ist. Damit Entscheidungen verpflichtenden Charakter haben, sollte im Sprint-Team eine Führungskraft oder ein Delegierter des Managements anwesend sein. Der zentrale Entscheider kann in verfahrenen Situationen die Richtung vorgeben. Nutzerdaten von realen Anwendern können hierbei die strategische Entscheidung untermauern. 

3. Innovationsrisiko minimieren

Das Ergebnis eines Design Sprints ist eine durch Nutzertests validierte Lösung, die im Anschluss realisiert werden kann. Es kann allerdings auch vorkommen, dass sich die entwickelte Lösung nicht umsetzen lässt. Selbst in diesem Fall bringt die investierte Woche eine wertvolle Erkenntnis, die im klassischen Projekt vermutlich erst nach Wochen oder Monaten gewonnen wäre.

bvik Design Sprint Workshop bei TWT 

Der bvik Workshop findet am 22. Oktober von 09:00 bis 13:30 Uhr in Düsseldorf statt. Hier lernen die Teilnehmer unter Anleitung der TWT UX-Experten und anhand anschaulicher Beispiele ausgewählte Methoden der Umsetzung kennen.

Hier geht's zur Anmeldung zum Workshop