01.08.2013

Die Entwicklung des 3D-Drucks wird bereits mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert und der Entwicklung des Internets verglichen – und dies ist nicht ganz abwegig. Doch welche konkreten Möglichkeiten bietet die neue Technologie für Unternehmen, welche Vorteile können erzielt werden und wie kann man die Zukunft gestalten?

In Zukunft werden weniger haptische Güter von A nach B verschickt. Vielmehr braucht man nur noch das fertige Design digital übermitteln und Geschäftspartner oder Kunden können sich das Produkt, egal welcher Branche,  im heimischen Drucker selbst erstellen. Die Kosten für Logistik und Supply-Chain werden dadurch deutlich günstiger. Vor allem für Startups ergeben sich aus dem neuen Verfahren gute Möglichkeiten, Produkte herzustellen. Teure Herstellprozesse fallen weg und so kann das eh schon knapp sitzende Geld bei Gründern für andere Bereiche ausgegeben werden.

 

Spart Kosten und erleichtert Alltag

Insbesondere die Möglichkeit Ersatzteile zu drucken wird von vielen Experten als Revolution für die Wirtschaft angesehen. Vorbei sind die Zeiten vom wochenlangem Warten auf Lieferung. Egal ob Schrauben oder Kleinteile aus größeren Produkten, die kaputt sind: Der Druck eigener Kleinteile erleichtert den Alltag erheblich. Vor allem Ersatzteile, die nicht mehr in Produktion sind, können auf einfach Weise nachgedruckt werden – eine bislang nie dagewesene Möglichkeit.

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Neue Materialien werden Bandbreite erweitern

Auch im Fashion-Bereich können 3D-Drucker die Arbeit von Designern erleichtern und Kosten einsparen. Die Herstellung von Samples kostet oftmals mehrere hundert Euro. Es wird bereits an flexibleren Materialien gearbeitet, mit denen auch in 3D gedruckt werden kann. So können künftig auch Mode-Samples aus dem 3D-Drucker kommen.