12.12.2018

1. Incentives von Zustimmung entkoppeln

Nach wie vor kommen Unternehmen am besten an Leads mit Incentives: Beispielsweise nimmt ein Nutzer an einem Gewinnspiel teil oder lädt ein Whitepaper herunter. Im Gegenzug hinterlässt er seine Daten und stimmt zur Werbeansprache zu. Werbetreibende sollten dennoch darauf achten, die Zustimmung von Anfang an transparent zu gestalten.

Doch Vorsicht bei hochpreisigen Gewinnspielen: Der Gewinn darf nicht an die Zustimmung zur Werbeansprache gekoppelt sein. Der lukrative Gewinn könnte den Nutzer sonst in seiner Entscheidung unter Druck stellen. Die Zustimmung muss aber freiwillig erfolgen. Mit zwei Häkchen wird dieses Problem gelöst: Eins für die Teilnahme am Gewinnspiel und optional eins zur Werbeeinwilligung.  

2. Transparenz schafft Vertrauen

Unternehmen müssen sichtbar machen, welche Daten sie sammeln, wofür sie die Werbeeinwilligung einfordern und wie Nutzer sie widerrufen können. Das schafft Vertrauen, was gern mit einem Lead belohnt wird. Falls ein Unternehmen nachweisen muss, woher die Daten stammen und wie diese generiert wurden, sorgen revisionssichere Systeme für Transparenz. Auch die Speicherorte sollten transparent sein und es sollten vorzeigbare Sicherheitsstandards gelten.

3. Nicht zu viele Sponsoren einholen

Oftmals lohnt es sich Kampagnen zur Leadgenerierung mit Sponsoren durchzuführen. So lassen sich die Kosten teilen und bessere Mehrwerte bieten. Doch Achtung: Wenn der Nutzer die Werbeeinwilligung an zu viele Unternehmen gleichzeitig abgibt, wird es unübersichtlich. Maximal zehn Sponsoren sind optimal.

4. Lead richtig nutzen

Was möchten Kunden zu welchem Zeitpunkt? Unternehmen holen das meiste aus ihren Leads heraus, wenn sie sich dessen bewusst werden. Am Anfang genügen allgemeinere Informationen, die Interesse erzeugen. Später benötigt der Nutzer lösungsorientierte Inhalte. Wer das richtig betreibt, nutzt Leads sinnvoll und erhöht die Conversion Rate.