14.05.2019

1. Richtigen Content zur richtigen Zeit streuen

Konsumenten erwarten Antworten auf ihre Fragen zum richtigen Zeitpunkt. Erstellen Sie also Inhalte analog zu Google Micro Moments:

  • Ich-will-mir-das-ansehen-Momente: Der Verbraucher möchte sich näher informieren und sucht Anregungen, beispielsweise für den nächsten Urlaub. Die Zielgruppe ist für Ihren Content in diesem Moment offen und möchte sich bewusst damit befassen. Geben Sie ihm Einblick oder Tipps mit Ihrer Expertise. Videos funktionieren hierbei hervorragend.
  • Ich-will-das-jetzt-machen-Momente: In dieser Phase können Marken mit mehr potenziellen Kunden in Kontakt treten, wenn sie ihre Markeninhalte mit diesen Momenten in Einklang bringen. How-to-Anleitungen, Rezept oder Video-Tutorials sind hier genau richtig.
  • Ich-muss-das-finden-Momente: Der Verbraucher hat nun eine grobe Vorstellung, was er haben möchte und sucht einen Anbieter. Machen Sie Ihre Marke frühzeitig sichtbar mit SEM, Online-Videos und Display-Anzeigen. So können Sie Vorlieben prägen.
  • Ich-will-das-jetzt-haben-Momente: Die Kaufentscheidung ist getroffen. Der Verbraucher ist bereit zum Kauf. Doch selbst wenn er sich bereits im Geschäft aufhält, nutzen 82 Prozent ihr Smartphone zur weiteren Informationssuche. Sofort verfügbare Informationen helfen ihnen bei der richtigen Entscheidung.

2. Begleiten Sie den Kunden konsequent zum Point of Sales

Erfolgreiche Kampagnen arbeiten stets entlang der gesamten Customer Journey – vom Erstkontakt bis zum Kaufakt, wenn möglich auch darüber hinaus. Damit der Konsument zum Kunden wird und das Produkt tatsächlich kauft, ist eine digitale E-Commerce Strategie ein wesentlicher Bestandteil. Die wichtigsten Stichwörter sind hier: Bezahloptionen, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit.

3. Verwandeln Sie einen Produktnutzen in einen echten Mehrwert

Oftmals fokussieren sich Kampagnen auf ein spezifisches Produkt-Merkmal und Unternehmen werben so an den Kunden vorbei. Dabei sollte der Nutzer im Fokus stehen und direkt einen Mehrwert für sich erkennen, Stichwort Customer Centricity. Im digitalen Marketing müssen Marke, Unternehmen und Produkte überzeugen – etwa mit Content Marketing, Transparenz, Dialogbereitschaft über Social Media oder gutem Service.

4. Kundenmeinungen integrieren

 Im Internet sind Kunden ihre Testimonials und werden zu Influencern. Ihre Zufriedenheit zeigen sie als Social Media-Fans, in Aktivitäten oder Kunden-Rezensionen auf Händler-Plattformen oder Ihrer Webseite. Die Macht solcher Bewertungen sollte nicht unterschätzt werden: beim Kauf eines Produktes gewinnen die Produktempfehlungen und Bewertungen von echten Käufern an Bedeutung. Sie beeinflussen nicht nur potenzielle Kunden, sondern binden auch Bestandskunden an Ihre Marke. Motivieren Sie daher Ihre Kunden Ihre Produkte oder Services zu bewerten.

5. Facettenreiche User Experience

Letztendlich zahlen der richtige Content zur richtigen Zeit, der Produktnutzen und Kundenbewertungen anderer auf die eigene Marken-, Produkt- und Einkaufserfahrungen ein. Dabei ist nicht nur entscheidend, ob diese positiv oder negativ sind. Vor allem zählt,

wie oft eine Kundenerfahrung gemacht wurde. Es zeigt sich, dass Marken mit abwechslungsreicher Markenerfahrung erfolgreicher sind. Mixen Sie also interessante Hintergrundinformationen mit realen und virtuellen Produkt- oder Marken-Erlebnissen, etwa durch Kundenvorteile, Wertschätzung und Vernetzung.

 

Brauchen Sie einen Experten für Ihre Digital-Kampagne? Wir sind gern für Sie da.