11.11.2015

 

Tipp 1: Browser-Caching optimieren

Browser speichern oft verwendete Elemente von Websites im Cache zwischen, um nicht immer wieder neu auf sie zurückzugreifen. Damit der Cache nicht überfüllt wird, kann man den Dateien eine spezifische Speicherzeit vergeben.

So werden wiederholte HTML-Dateien zum Beispiel nur eine Sekunde zwischengespeichert und verbrauchen wenig Cache-Speicher. CSS- und JavaScript-Dateien könnten auf zwei Wochen datiert werden und Bilder sogar drei Wochen.

Tipp 2: Für mobile Devices anpassen

Desktop-Websites werden im mobilen Gebrauch oft nicht optimal auf dem jeweiligen Device dargestellt. User scrollen zum Teil endlos, bis sie zu ihrem gesuchten Text gelangen. Um die Website funktioneller zu gestalten, kann man eine Mobiloptimierung vornehmen.

Mit Responsive Design wird die Website automatisch der jeweilig genutzten Screengröße angepasst. Texte und Überschriften werden auf das Device komprimiert und verkleinert dargestellt.

Tipp 3: Grafiken und Bilder verkleinern

Bei einer grafisch aufgewerteten Website sind vor allem die hohen Dateigrößen der Bilder entscheidend für lange Ladezeiten. Um die Wartezeit zu verringern, können Grafiken und Fotos komprimiert werden.

Bilddateien könnten verlustfrei und verlustbehaftet komprimiert werden. Dabei lässt die erste Variante Meta-informationen und identische Bildabschnitte aus. Die Daten werden dann extrem stark verkleinert. Mit Online-Tools wie tinypng.com können die Bildgrößen um bis zu 50 Prozent minimiert werden.

Tipp 4: Textdateien komprimieren

Dateien mit einem großen Speichervolumen verlängern die Ladezeit. Sich wiederholende Textmuster können in einer ZIP-Datei zusammengefasst werden. Für HTML-, JavaScript- und CSS-Dateien kann ein serverseitiger Kompressions-Algorithmus angelegt werden.

Bildformate wie .jpg, .png oder .woff brauchen nicht mehr komprimiert zu werden, wenn diese bereits verkleinert sind.

Tipp 5: Lazy Loading nutzen

Viele Websites laden den kompletten Seiteninhalt direkt beim Aufruf. Dafür verwenden sie alle Ressourcen auf einmal, was zu einer hohen Ladezeit führt. Um dies zu verhindern kann man Dateimengen asynchron nachladen. Damit ist das “Lazy Loading” eines der einfachsten Optimierungen für schnelle Websites.

Wordpress bietet zum Beispiel bereits ein fertiges Script an. Für größere Webprojekte lohnt sich ein individuell entwickeltes, eigenes Lazy-Loading-Scripts.

Optimieren Sie ihren PageSpeed

Eine PageSpeed-Optimierung lohnt sich für Unternehmerwebsites wie auch für Online-Shops. Kunden besuchen einen Shop häufiger, wenn sie eine gute User Experience auf der Website hatten. Bei unseren Experten erfahren Sie mehr.