17.02.2014

Viele Faktoren spielen bei der Zustellbarkeit von Mailings eine Rolle. Die Reputation des Absenders ist der wohl wichtigste und entscheidet darüber, ob eine Mail im Posteingang oder im Spam landet. Doch Sie können noch einiges mehr tun, um die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails zu erhöhen. Wir zeigen Ihnen wie.

 

1. Mit Abmeldungen und Spam-Beschwerden richtig umgehen

Marketing-Verantwortliche sehen weder Abmeldungen noch Spam-Beschwerden gern – doch gänzlich vermeiden lassen sie sich kaum. Sie können z.B. durch personalisierte und besser gestaltete Inhalte eingedämmt werden. Erfolgt dennoch der Wunsch nach Abmeldung, sollten sie dem umgehend nachgehen, spätestens bis zum nächsten Newsletter-Versand. Sorgen Sie dafür, dass der abgemeldete Empfänger auch eine Besttätigung seiner Abmeldung erhält. Falls der Kunde trotz Abmeldung erneut einen Newsletter erhält, kann dies möglicherweise einen Shitstorm auslösen und sich somit negativ auf Ihre Reputation auswirken.

Auch Spam-Beschwerden muss umgehend nachgegangen werden. Nutzer mit Konten von Yahoo, Hotmail, mail.ru und vielen weiteren Providern starten mit dem Klick auf den Spam-Button einen sogenannten Feedback-Loop, der durch die Versandsoftware automatisch verarbeitet wird. Eine sofortige Deaktivierung ist die einzig adäquate Reaktion auf diesen Hinweis.

 

2. Relevanz schaffen

Relevante Inhalte sind auf allen Ebenen des Marketings das A und O für erfolgreiche Kampagnen. Layout- und Content-Optimierungen zielen letztlich immer auch auf ein Verkaufsinteresse ab. Programmieren Sie Ihren Content intelligent und platzieren Sie Bilder in Templates prominent.

 

3. Bounces optimal managen

Beim Versand an eine nichtexistente Mail-Adresse entsteht automatisch ein Hardbounce. Souftbounces werden dann erzeugt, wenn das Postfach des Empfängers voll oder blockiert ist. Internet Service Provider (ISP) sehen keine Art von Bounces gern, da sie die kostspielige Infrastruktur unnötig strapazieren. Dennoch sind Bounces vollkommen normal, doch Sie als Absender sollten darauf achten, Hardbounces vor jedem Versand  zu entfernen.

 

4. Reaktivierungskampagnen durchführen

Eine gute Öffnungsrate verbessert sowohl den ROI als auch die Leistungsfähigkeit und Lead-Generierung Ihres Unternehmens. Um eine hohe Öffnungsrate zu erreichen, muss die Anzahl der Empfänger um den Anteil der nicht-öffnenden User reduziert werden, um so den relativen Anteil der E-Mail-Öffner zu erhöhen. Wichtig zu wissen ist, dass nicht nur Sie als Marketringverantwortlicher die Statistiken einer Kampagne messen, sondern auch die ISPs messen den relevanten Anteil der Öffner basierend auf empfangenen Mails im entsprechenden Netzwerk. Sie sollten deshalb die Empfänger, die seit längerem keine Reaktion auf Mails zeigen, aus den regelmäßigen Mailings ausschließen und in gut geplante Reaktivierungskampagnen überführen. Dadurch verbessert sich nicht nur die Statistik, sondern auch Ihre Reputation bei den ISPs.

 

5. Spamfallen meiden

Spamfallen sind solche E-Mailadressen, die Spammer abmahnen sollen. Sobald man eine solche Spamfalle anschreibt, kann der Eigentümer dieser die genutzte IP-Adresse, die Domain oder sogar benachbarte IP-Adressen blockieren. Solche Adressen produzieren allerdings keine Bounces, was die Identifikation erschwert. Setzen Sie deswegen konsequent auf den Double-Opt-In und schließen Sie die für lange Zeit inaktive Empfänger aus dem Regelversand aus. Doch Vorsicht: auch bislang korrekte und aktive Adresse können sich in Spamfallen verwandeln. Nehmen Sie Ihr Bounce-Management ernst und überprüfen Sie regelmäßig Ihre Empfängerstruktur.

 

Unser Slide zeigt durchschnittliche Kennzahlen zur E-Mail-Zustellbarkeit:

Fazit

Ein gutes Bounce-Management und clevere Reaktivierungskampagnen sind für eine gute Zustellbarkeit Ihrer Mailings wichtig. Optimieren Sie Ihre Newsletter kontinuierlich, um eine erfolgreiche Empfängerstruktur beizubehalten und gute Öffnungsraten zu garantieren. Wir unterstützen Sie gern bei der Konzeption und Realisierung Ihrer E-Mail-Kampagnen. Kommen Sie auf uns zu.