28.07.2014

E-Mail-Marketing ist und bleibt ein lebendiges Marketing-Instrument zur Stärkung des Marken-Images. Die E-Mail-Adresse ist oftmals der erste Kontakt mit dem Konsumenten. Egal ob eine Anfrage gesendet wird, eine Beschwerde eingeht oder eine Bestellung über den Warenkorb: Die Kommunikation verläuft stets über die E-Mail-Adresse. Damit Newsletter-Kampagnen und das E-Mail-Marketing Management erfolgreich verlaufen, gilt es einige Faktoren zu beachten. Die folgenden 5 To-dos zeigen, worauf es ankommt.

1. Kurz und gut

Kurze E-Mails mit knackigen Texten sind laut dem Report Science of Email 2014 am erfolgreichsten. Vermeiden Sie also E-Mails mit Textwüsten, die Ihre Abonnenten im Zweifelsfall gar nicht lesen. Teaser, die die wichtigsten Informationen übermitteln, machen Ihre Leser neugierig. Vor allem auf mobilen Devices ist die Kürzung des Contents wichtig, um eine optimale Usability zu gewährleisten.

 

2. Mobil-Optimierung ist das A und O

Die mobile Optimierung für Newsletter ist mittlerweile zum entscheidensten Erfolgsfaktor geworden. Immer mehr Nutzer öffnen, lesen und bearbeiten E-Mails auf dem Smartphone oder Tablet. Ihre E-Mail sollte daher auf jeden Fall auf die mobilen Displays angepasst sein. Testen Sie vor dem Versand stets die mobile Öffnung über verschiedene Browser und Clients. Software-Anbieter wie Inxmail und eCircle unterstützen das Layout und den Versand von mobil optimierten Newslettern.

 

3. Personalisierung schafft Nähe

Ihre Abonnenten empfangen Tag für Tag zahlreiche E-Mails. Um die Aufmerksamkeit des Lesers hier zu fesseln, bieten sich personalisierte E-Mails an. Ein persönlicher Willkommens-Gruß nach der Anmeldung, eine direkte Ansprache in der Betreffzeile oder  Trigger-Mails zum Geburtstag: Personalisierte Mailings fördern die Kundenbindung. Welche fünf DOs Sie hier beachten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

4. Automatisierte E-Mails

Um Neukunden zu gewinnen und Kunden langfristig zu binden automatisieren Unternehmen E-Mails, wobei individuell auf den Kunden eingegangen wird bzw. inaktive Kunden reaktiviert werden. Öffnet eine Kunde gehäuft Inhalte eines bestimmten Themas? Dann können Sie ihm verstärkt Content zu diesem Thema zuschicken. So können Sie unterschiedliche Anspruchsgruppen ganz zielgerichtet versorgen. Auch Uhrzeiten und Sonderangebote können in die Individualisierung und Automatisierung einfließen. Geburtstags-Mailings oder getriggerte Jubiläums-E-Mails für Kunden stellen eine persönliche Ebene her und können sehr gut automatisiert erstellt werden.

 

5. Betreff muss überzeugen

Letzendlich fällt die Entscheidung, ob eine E-Mail geöffnet wird oder nicht anhand des Betreffs. Nach der Studie Science of Email 2014 sollte die Betreffzeile ebenfalls so kurz wie möglich sein. 40 Zeichen sind laut Studie optimal. Doch nicht immer können alle Inhalte so kurz und bündig zusammengefasst werden. Hier bietet es sich an, den Content bulletförmig im Betreff anzuteasern.

Beispiel:

TWT Newsletter: Checkliste Social Media, Second Screen-Strategien, Christmas in July

 

Was Sie definitiv nicht tun sollten

Neben den oben genannten To-dos gibt es auch einige Fallstricke im E-Mail-Marketing. Wir führen die Top 3 No-Gos auf, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

 

1. Kryptische Absender-Adressen

Der Leser erkennt am Absender sofort, ob der Inhalt der E-Mail lesenswert ist. Der Name Ihres Unternehmens ist gleichbedeutend mit Ihrer Marke und steht deshalb für Qualität. Daher gehört der Unternehmensname auch unbedingt in den Absender. Der Empfänger erkennt so auf einen Blick, von wem die E-Mail stammt. Der Absender muss daher gut lesbar, vertrauenswürdig und aussagekräftig sein. Wilde Kombinationen, die alle Möglichkeiten unseres Alphabets ausschöpfen, Zahlen und kryptische Zeichen á la „a5d8ccff-126@xx.de” sind daher Fehl am Platz.

 

2. Kommunikation fehlanzeige

E-Mail-Marketing steht und fällt mit dem Dialog. No-Reply-Absender sind daher ein absolutes No Go, denn sie fördern in keinster Weise den Austausch mit Ihren Abonnenten. Varianten wie “feedback@...” oder “redaktion@...” spiegeln das Interesse an Kommunikation wieder.

 

3. Betreffzeilen mit Spam-Faktor

Spam-Filter nehmen Ihren Newsletter genau unter die Lupe. Wenn Sie einige Begriffe vermeiden, werden Sie die Spam-Filter aber gekonnt umschiffen. Lange Ziffernfolgen oder Keywords wie „Gewinn” oder „Erfolg” sind daher mit Vorsicht zu genießen.

 

Fazit

Das E-Mail-Marketing ist ein effektives Mittel, um den nachhaltigen Kundenkontakt über einen langen Zeitraum hinweg zu gewährleisten. Vor allem zur Kundengewinnung und -bindung sind Newsletter im Vergleich zur klassischen Werbung flexibler und kostengünstiger. Agenturen wie TWT übernehmen für Sie die Konzeption und operative Abwicklung.