02.12.2013

Qualitativ hochwertige Texte und Websites werden bei Google mit einer verbesserten Position in den Suchergebnissen belohnt. Das Feature Author-Tags ist eine gute Ergänzung und soll als eine Art Qualitätsmerkmal für Content im Web stehen. Doch vielen Autoren und Nutzern ist das Feature nicht bekannt oder seine Bedeutung für die Suche nicht klar. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das Feature richtig einsetzen.

Das rel-Tag und die dazugehörigen Attribute “author” und “publisher” (genutzt von Unternehmen mit mehreren Autoren) bringt HTML-Dokumente mit Google+-Profilen oder verweisenden URLs in Verbindung. Das Authorship Markup wird mittels des rel-Tags in die Meta-Angaben eines Dokumentes eingebunden. Ein Google+-Profil, das mit der Website über das Tag rel=author verbunden wird, ist hierbei ein Muss. Wie bei anderen Bewertungskriterien für Websites überprüft Google auch hier verweisende Quellen, und belohnt gute Links mit einer vorderen Position in den Suchergebnissen und der Möglichkeit, die Klickraten zu steigern. Dabei sollte es sich bei getaggten Seiten um einzelne Artikelseiten und nicht um Übersichtsseiten handeln.

In den Suchergebnissen werden Texte mit Author-Tag mit einem Bild des Autoren dargestellt, wodurch die Links aus der Masse herausstechen und die Wiedererkennbarkeit erhöht wird. Ist der Autor des Textes für den Suchenden erkennbar und gehört dieser zu seinen Lieblingsautoren, wird die Wahrscheinlichkeit höher sein, dass der User auf den Link klickt.

Für eine optimale Nutzung des Author-Tags, finden Sie hier einige Tipps:

 

1. Starkes Autoren-Profil aufbauen

Texter und Unternehmen sollten sich zuerst zu ihren Autoren-Profilen Gedanken machen, denn diese gilt es aufzubauen und bekannt zu machen. Hier stellt sich die Frage, ob man sich auf bestimmte Themen spezialisieren möchte, um dann von Google als Experte gewertet zu werden. Neue Beiträge von einem Experten zu einem bestimmten Thema werden demnach stark ranken.

 

2. Qualitativ hochwertige Texte schaffen

Beim AuthorRank geht es vor allem darum Beiträge zu verfassen, die von den Lesern geliked und geteilt werden und entsprechend Mehrwert bieten, so kann das Ranking besonders beliebter Autoren gesteigert werden. Dies bedeutet ein Umdenken bei Textern, die vorher vor allem die OnPage-Optimierung im Blick hatten. Beiträge sollten jetzt Interaktionen auslösen, dies geht natürlich besonders bei kontroversen Themen oder Texten mit eigenen Standpunkten.

 

3. Aktivität ist alles

Nutzen Sie das Autorenprofil auf Google+ aktiv und liken, kommentieren und teilen Sie Inhalte. Hilfreich ist es auch, wenn das Profil in vielen Circle vertreten ist, hier vor allem in Circle von Autoren mit hohem AuthorRank. Allerdings sollte man zielgerichtet vorgehen, denn Masse ist nicht gleich Klasse. Auch Multiplikatoren, die Texte teilen und liken sind wichtig für ein besseres Ranking.

 

4. Relevanz steigern

Der Pagerank, die Autorität und die schlichte Anzahl der Webseiten, auf denen ein Autor Inhalte veröffentlicht, erhöht die Relevanz eines Autorenprofils. Daher haben sehr viele Autoren ein Interesse, Gastbeiträge auf anderen Seiten zu veröffentlichen. Im Gegenzug nutzen natürlich auch Portale die Popularität bestimmter Autoren, um so Beziehungen aufzubauen und ihr Ranking zu verbessern. Hier ist die gezielte Auswahl von Autoren und Portalen wichtig und natürlich die Relevanz der Beiträge.

 

5. Technische Voraussetzungen optimieren

Die eigene Website sollte technisch für den gezielten Einsatz des Author Tags gerüstet sein. Die meisten CMS verfügen über entsprechende SEO-Plugins. Es sollte im CMS möglich sein, für jede Seite einen spezifischen Autor festzulegen idealerweise gekoppelt an die Verfasser-Funktion des CMS. Dann können Informationen wie die Google+ URL dort zentral hinterlegt werden.

 

6. Die richtige Zuordnung: rel=author vs. rel=publisher

Google unterscheidet zwischen rel=author und rel=publisher. Besitzt ein Unternehmen eine Google+-Unternehmensseite kann es mit rel=publisher auf diese verlinken und so eine Identität aufbauen. Mit rel=author weisen sich Einzelpersonen als Autoren eines Beitrages aus.

 

7. Artikel in verschiedenen Sprachen richtig taggen

Wenn Sie die Urheberschaft für Artikel in verschiedenen Sprachen nutzen wollen, zum Beispiel für einen französischen Artikel und eine spanische Übersetzung, sollten beide Versionen mit ein und demselben Google+-Profil verknüpft werden.

 

8. Autorenbild individualisieren

Standardmäßig wird das Autorenbild als Quadrat angezeigt, jedoch lässt sich das Bild grafisch anpassen und kann z.B. als Kreis mit verschiedenen Hintergrundfarben wiedergegeben werden. In der SEO-Branche ist auch die Kreisform mit einer Spitze oben rechts, die auf den klickbaren Titel zeigt, weit verbreitet und soll so die Klickrate steigern. Fakt ist, dass ein attraktives Autorenbild die Aufmerksamkeit erhöht und Lust auf den Artikel machen kann. Sie können ebenfalls Ihr Markenlogo integrieren. Es muss allerdings sichergestellt werden, dass ein Gesicht gut zu erkennen ist, sonst entfernt Google das Bild aus den Suchergebnissen.

 

Schtbarkeit verbessern und Experten etablieren

Das Author Tag ist ein optimales zusätzliches Tool zur Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings. Richtig und vor allem regelmäßig bei hochwertigen, mehrwertstiftenden Beiträgen genutzt, kann es nicht nur die Sichtbarkeit bei Google verbessern, sondern die Autoren bzw. das veröffentlichende Unternehmen als Experten auf bestimmten Gebieten etablieren.