31.08.2017

Digitale Währung

Basis für die Bitcoin-Währung ist die Blockchain-Technologie. Alle Transaktionen werden in einer Art “digitalem Kassenbuch” gelistet und sind über das Internet für jeden einsehbar. Da die Währung durch Kryptografie verschlüsselt wird, spricht man auch von Kryptowährung.

Keine Manipulation möglich

Der Geldtransfer wird ohne eine zentrale Organisation verwaltet. Durch die dezentrale Verteilung auf Nutzer in der ganzen Welt, soll die Kryptowährung nicht manipulierbar sein, da die Daten nicht an einem Ort, wie bei Banken, zentral gespeichert werden. Der Bitcoin selbst ist nicht hackbar und gilt daher bei der Bezahlung als sehr sicher.

Alternativen zu Bitcoins

Neben Bitcoins gibt es noch weitere digitale Währungen, zum Beispiel Ethereum, Litcoin oder Ripple. Zwar ähneln die Währungen den Bitcoins, sind jedoch durch Berechnungsart oder Transaktionsgeschwindigkeit zu unterscheiden. 

Wofür eignen sich Bitcoins

Mit Bitcoins kann im Internet bezahlt oder Geld an jemanden überwiesen werden. Beispielsweise akzeptieren einige Onlineshop und -händler, wie Expedia.de oder Overstock.com, Bitcoin schon als Zahlungsmittel.

Investitionen außerhalb des Bankenwesens

Mit sogenannten Smart Contracts können Bitcoins auch außerhalb der Banken genutzt werden. So können etwas Derivate, Hypotheken oder Darlehen per Blockchain gehandelt und bezahlt werden.

Pilotprojekt in der Schweiz

In der Schweiz akzeptiert die Verwaltung der Stadt Zug als erste Behörde Bitcoins als Zahlungsmittel. Derzeit läuft die Analyse des 2016 gestarteten Projekt. Je nach Ergebnis sollen dann Bitcoins und weitere digitale Währungen als Zahlungsmittel für städtische Dienstleistungen akzeptiert werden.

Der Bitcoinomat

Auch in Sachen Bitcoinomat, einer Art Geldautomat für Bitcoins, ist die Schweiz Vorreiter. An den Terminals kann die digitale Währung gekauft oder in Bargeld umgewandelt werden. 

Noch keine Alltagswährung

Noch hat sich Bitcoin als Zahlungsmittel nicht etabliert, jedoch steigt die Akzeptanz der Kryptowährung. Auch Experten gehen davon aus, dass sich die digitale Währung mittelfristig durchsetzen und besonders im Online-Handel eine Alternative zur herkömmlichen Währung werden kann.