07.11.2016

Unternehmen kämpfen deutlich häufiger als früher mit einer Zunahme an Flüchtigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Vielschichtigkeit im Projekt. Tradierte Projektmanagement-Methoden erfuhren um die Jahrtausendwende, und durch die zunehmende Digitalisierung, wichtige Ergänzungen. Ein schnelleres und flexibleres Vorgehen als früher war nötig. So entwickelten sich agile Projektansätze, die auf diesen vier Thesen basieren:

  • Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge

  • Eine funktionierende Software (Problemlösung) ist wichtiger als eine umfassende Dokumentation

  • Die Zusammenarbeit mit dem Kunden (im Projekt) ist wichtiger als das Aushandeln von Verträgen

  • Auf Veränderungen zu reagieren, ist wichtiger als das Befolgen eines vorab formulierten Plans

“Wenn das Was und das Wie unklar sind, wird es chaotisch”

Auch ein britischer Professor für Management hat zu dem Thema geforscht und die sogenannte Stacey-Matrix entwickelt. Die Matrix besagt: Je unklarer die Anforderungen und der zu beschreitende Weg, desto eher eignen sich agile Methoden. Das Schema besteht aus einer horizontalen "Wie-Achse" (Technologie) und einer vertikalen "Was-Achse" (Anforderungen). Wenn das Was und das Wie unklar sind, wird es "chaotisch".

http://de.slideshare.net/TWTinteractive/die-stacey-matrix

Wann also ist agiles und wann ist klassisches Projektmanagement sinnvoll? Diese Frage stellen sich viele Unternehmen und sie ist tatsächlich relativ einfach beantwortet: Projekte, die eher einfach gelagert sind und wenig Komplexität aufweisen, werden effektiver durch klassische Projektmanagementmethoden realisiert. Ein agiler Ansatz erzeugt bei einfachen Projekten mehr Aufwand als Nutzen.

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