28.12.2018

Ähnlich wie bei anderen Suchmaschinen wird auch auf Amazon nur der wahrgenommen, der ganz oben auftaucht. Nur wenige Nutzer scrollen für Kaufentscheidungen über die dritte Seite ­hinaus. Doch welche Faktoren beeinflussen das Ranking? Amazon bearbeitet jede Suchanfrage über einen Suchalgorithmus. Er wertet die Anfrage aus und stellt eine Rangfolge auf. 

1. Der Relevanzfaktor

Welches Produkt erwartet der Nutzer? Um die besten Treffer zu landen, werden sämtliche Textfelder herangezogen. Verkäufer sollten daher angebotene Produkte gründlich beschreiben und auf richtige Keywords in Titel, Bullets und Produktbeschreibung setzen. Auch die wichtigsten Verkaufsargumente für die Produkte und deren herausragende Eigenschaften sollten Händler als Keyword hinterlegen. 

2. Wettbewerbsfähiger Preis und Versandkosten

Ein weiteres Kriterium für Amazon ist ein wettbewerbs­fähiger Preis. Dieser sollte in ähnlichen Bandbreiten wie die Preise der Konkurrenzprodukte rangieren. Bestandteil des Gesamtpreises sind auch die Versandkosten oder sonstige Zusatzkosten. Generell ranken Produkte besser, wenn für sie keine Versandkosten anfallen.

3. Schnelle Lieferung ist Pflicht

Jeder kennt es: Muss man lange auf ein Produkt warten, schreckt dies vom Kauf ab. Amazon weiß das auch und straft lange Lieferzeiten oder Produkte, die gerade nicht verfügbar sind, mit schlechteren Rankings ab. 

4. Empfehlungen und Bewertungen beeinflussen die Kaufentscheidung

Großen Einfluss auf den Kauf haben Empfehlungen und Bewertungen – sie sind bei mehr als 70 Prozent der Kauf­abschlüsse entscheidend. Doch gerade bei neuen Produkten dauert es ­oftmals noch etwas, bis sich das Produkt mit ­Bewertungen etabliert hat. Händler können diesen Prozess beschleunigen, indem sie Nutzer nach dem Kauf um eine Bewertung bitten.  

5. Stornierung und Service 

Nach dem Kauf gibt es noch weitere Faktoren, die über die Produktpositionierung entscheiden: Denn die Anzahl der Stornierungen und der Lieferservice fließen in den Algorithmus mit ein. 

6. Mit SEA Top-Platzierungen erkaufen

Bei Google stehen gesponserte Anzeigen ganz oben – so auch bei Amazon. Dadurch steigen die Klicks und die Conversions, was sich wiederum auf das organische Listing auswirkt. Amazon Ads können somit eine Überlegung wert sein. Als Alternative können User von außerhalb direkt auf das eigene Amazon-Listing geleitet werden, beispielsweise über Facebook Ads.


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