05.10.2015

Immer und überall, schnell und relevant: Mobile Endgeräte sind längst keine Nische mehr, sondern haben sich in den letzten Jahren zum dominanten Medium des Webs entwickelt. Bei der Mobilisierung ihrer Inhalte setzen viele Unternehmen immer noch auf eine separate mobile Website, die dem Nutzer in Abhängigkeit seiner Umgebung und der mit dieser Umgebung vermuteten Endgeräte ausgewählten Content liefern soll. Responsives Webdesign ist in den meisten Fällen jedoch die geeignetere Variante, denn sie bevormundet den Nutzer nicht, welche Inhalte er mit welchem Endgerät zu konsumieren hat.

Hoher Anpassungsbedarf von Corporate Websites

Dass Mobilisierung auch in den kommenden Jahren einer der Haupttreiber für digitale Projekte bleiben wird, zeigt exemplarisch eine von TWT durchgeführte Studie von Webseiten deutscher Versicherer. Ziel der Studie war es, zu untersuchen, ob der Anpassungsbedarf von Corporate Websites an das mobil ausgerichtete User-Verhalten besteht. Ausgewählt wurden die 60 größten Versicherer Deutschlands. Die mobile Optimierung ist bei großen Versicherern weiter fortgeschritten als bei kleinen, wodurch das Ergebnis der Studie noch drastischer ausfällt.

TWT Studie: Versicherer haben Nachholbedarf in Mobil-Optimierung

Das TWT Research-Team untersuchte 60 Websites namhafter deutscher Versicherungen hinsichtlich Mobil-Optimierung und Responsive Design. Die Studie ergab, dass über 58 Prozent der großen Versicherungen immer noch nicht mobil-optimiert sind. Von 60 untersuchten Internetseiten deutscher Versicherer sind lediglich 20 in responsivem Design umgesetzt (33,3 Prozent). 40 der untersuchten Webauftritte (66 Prozent) sind statisch und passen sich den Browsergrößen nicht an. Ganze 35 der 40 statischen Websites haben keine eigene Mobil-Version (58,3 Prozent). Lediglich 5 (8,3 Prozent) der statischen Websites bieten eine eigene mobile Variante an.

Versicherer gewinnen heutzutage immer mehr Kunden über digitale Kanäle. Dabei haben sich Tablet und Smartphone in den letzten Jahren von einem Nischenkanal zum dominanten Medium im Netz entwickelt. Versicherer und andere Service-Unternehmen müssen Ihre Websites deshalb mobilfähig machen, um diese mobilen Kunden stärker zu erreichen und Abbruchraten zu verringern.

Beständiges Kundenerlebnis über alle Geräte hinweg

Anbieter von Content Management Systemen müssen umfassende Lösungen entwickeln, die ein beständiges Kundenerlebnis über alle Kanäle und Geräte hinweg gewährleisten. Der Erfolg wird im Besonderen von der Fähigkeit abhängen, sich in die Content-Ökosysteme zu integrieren, die verschiedenen Orte, an denen Content von oder über mich publiziert ist, intelligent miteinander zu verknüpfen, und die Rückkanäle meiner User nutzenstiftend in den eigenen Auftritt einzubeziehen. Der letzte Punkt ist besonders wichtig, weil relevanter Content, wie ihn die Zielgruppen erwarten, längst nicht mehr ausschließlich von der hauseigenen Redaktionsabteilung bereit gestellt werden kann. Die Content-Produzenten von Morgen sind ebenso die Bewerber, Kunden, Lieferanten und andere Stakeholder des Unternehmens. Je leichter es ihnen die Software macht, Content auch von außerhalb der eigenen Systemgrenzen einzubringen, desto stärker werden sich die Effekte eines integrierten Content Managements als logistisches Herzstück sämtlicher Marketing- und Produktinhalte auszahlen.

So funktioniert das CMS von morgen:

Abbildung 2

Fazit

Geschäftsmodelle, Dienste, Plattformen und nicht zuletzt Kundenbedürfnisse ändern sich im Zeitalter der digitalen Transformation rasant. Vielseitigkeit in Form von API-basierten Diensten, die eigenständig nebeneinander bestehen können und vom Benutzer doch als organisches Ganzes wahrgenommen werden, sind Trumpf. Wenn eines im Zusammenhang mit der digitalen Transformation gilt, dann, dass sich alles schneller ändert, als man glaubt. Move fast and break things. Wir machen aus Ihrem Web Content Management System einen Beschleuniger Ihrer digitalen Transformation.