18.03.2020

Informationsfreiheit und Transparenz bleiben weiterhin ein wichtiges Thema für Internetnutzer. Nachdem Behörden in der Vergangenheit mehrfach Ermahnungen ausgesprochen haben, gehen sie nun verstärkt gegen unzulässige Tracking-Methoden vor. So hat der rheinland-pfälzisch Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit mehrere Untersagungsanordnungen gegen Webseiten-Betreiber erlassen, die Google Analytics und andere vergleichbare Analyse-Tools eingesetzt haben. Darin wird gefordert, die Webseite so umzustellen, dass die Übermittlung von Nutzungsdaten an andere Anbieter nur aufgrund informierter und ausdrücklicher Einwilligung der Webseitennutzer durchgeführt wird. 

“Dieser Fall ist ein Spiegel der aktuellen Situation. Unternehmen werden zunehmend von Behörden oder extern beauftragten Datenschützern geprüft. Es ist extrem wichtig entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Zur Einhaltung der rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen muss man neue Wege gehen”, sagt Manuel Hammes, TWT Teamleiter Data & Analytics.

Google Analytics & Google Remarketing nur noch per Cookie-Zustimmung?

Wer Google Analytics datenschutzkonform einsetzen will, muss strengere Vorgaben erfüllen. Datenschutzrechtlich gilt es zwischen Reichweitenmessung und Tracking zu unterscheiden. Die Reichweitenmessung erfasst wie oft die Webseite besucht wird, die Nutzungsintensität, die Anzahl der Nutzer, aus welchen Ländern sie kommen und das Surfverhalten. 

Diese Form der Datenverarbeitung ist nach transparenter Information der Webseitenbesucher und mit Widerspruchsmöglichkeit (Opt-out) auch ohne deren Einwilligung zulässig, so das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht. Werden hingegen die Daten aus den Analytics-Plattformen übertragen, um ein umfassendes Nutzerprofil zu erstellen, liegt Tracking vor. In diesem Fall ist die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers per Cookies einzuholen.

Einwilligungsfreies Tracking mit etracker

Ist es möglich komplett auf Cookie-Hinweise und lange Einwilligungs-Dialoge zu verzichten? Die Webanalyseplattform etracker setzt standardmäßig keine Cookies und nutzt kein Local Storage, um Webanalyse zu betreiben. Lediglich bei Widerruf setzt der etracker Code standardmäßig Cookies, was als erforderlich einzustufen ist. In diesem Fall oder bei aktivierter Do-not-track-Voreinstellung im Browser erfasst etracker keinerlei Daten.

Sofern keine weiteren nicht-essentiellen Cookies eingesetzt werden, verarbeitet etracker beim Seitenaufruf Informationen wie IP Adresse, Verweildauer oder Interaktionen auf der Website. Das Tool empfängt lediglich die Webseiten-Daten von Webservern sowie Informationen, die der Webbrowser zum Abruf von Webseiten an den Webserver überträgt. 

Diese pseudonymen Daten ermöglichen es, einzelne Seitenaufrufe zu zusammenhängenden Sessions zu verbinden. Dennoch sind diese mit einem 24-stündigen Zeitstempel verknüpft, sodass dabei ausgeschlossen wird, dass Seitenaufrufe mittels dieser Informationen zu Nutzerprofilen verknüpft werden können. Somit werden weder Daten gespeichert noch auf Informationen zugegriffen. etracker nutzt die Daten nicht für eigene Zwecke. Außerdem werden keinerlei Daten an Dritte weitergegeben. Aus diesem Grunde ist für den Einsatz von etracker Analytics keine Einwilligung erforderlich. Eine Einwilligung ist nur bei einer optionalen Aktivierung von etracker Cookies erforderlich und dann auch nur für den Einsatz dieser Cookies, nicht aber für das cookie-lose Session Tracking.

 

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