19.05.2015

Schlecht programmierte Applikationen schaden dem Image einer Marke. Die Performance und die Stabilität der App sind entscheidende Kriterien für die Lebensdauer auf dem mobilen Endgerät.

Der Nutzer von heute ist ungeduldig, fehlerintolerant und anspruchsvoll. Eine neue Studie von Dimensional Research im Auftrag von Hewlett Packard hat ergeben, dass Apps sowohl performancestark als auch stabil laufen müssen. Die dabei relevanten Aspekte sind insbesondere Einfachheit, Konsistenz und Verlässlichkeit. Sollte die Applikation diese Eigenschaften nicht erfüllen, wird sie in der Regel schnell wieder gelöscht und kann sogar dem Image des Unternehmens schaden.

Worauf es ankommt

Die Performance

  • 61% erwarten, dass Apps nach maximal vier Sekunden starten
  • 49% verlangen, dass Apps nach maximal zwei Sekunden reagieren

Die fehlerfreie Programmierung

  • 80% gaben an, dass sie eine fehlerhafte App nur maximal drei mal versuchen zu nutzen
  • 53% haben Apps mit Programmierfehlern deinstalliert oder gelöscht
  • 36% beenden die Nutzung von Apps, die den Akku zu sehr belasten

Der Image-Transfer

  • 55% geben der App die Schuld bei Performance-Problemen
  • 37% gaben an, dass Abstürze und Fehlermeldungen der App ihre Meinung vom Hersteller negativ beeinflussen

Im Rahmen der Studie wurden 3.011 Personen aus Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA befragt.

(Quelle: mobile-zeitgeist.com)