13.01.2015

Automobilhersteller gehören zu den treibenden Kräften in der Nutzung innovativer Marketing- und Technologie-Tools. Besonders in sozialen Netzwerken und im Content-Bereich lassen sich Automarken immer etwas neues einfallen. Wir zeigen, wie Blogs, eigene Online-Communities und die Integration von Social Media die Automobilbranche belebt.

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Robbie Williams sucht via Facebook und Youtube einen neuen Job – irgendwas mit Automarketing soll es sein. Wie sich herausstellte, war das Bewerbungsvideo Teil der PR-Startegie von Volkswagen – und das war ziemlich clever. Mehr als 19.000 Likes, mehrere Tausend Shares und 22.000 Views auf YouTube. Die Zielgruppe für Automarken ist technik-affin und dem digitalen Marketing gegenüber aufgeschlossen. Die großen Brands setzen zunehmend auf eigene Online-Communities und intelligente Web 2.0-Kampagnen. Hierbei spielt ein gutes Storytelling und -building eine entscheidende Rolle.

Hinhören statt Weghören

Neben Facebook sollten Automarken aber auch weitere Plattformen und Communities etablieren, da bei Facebook viel guter Content in der Timeline untergeht und zunehmend Reichweite gekappt wird. Auf unternehmenseigenen Blogs und Netzwerken können Hersteller ihre Stories besser aufbereiten und für die Zielgruppe präsentieren. Natürlich sollten soziale Medien, wie Twitter oder Pinterest ergänzend dazu genutzt werden. Wichtig ist, dass in Blogs eine Kommentarfunktion geboten wird und kritische Äußerungen nur im Notfall gelöscht werden.

Storytelling ist kein Kampagnen-Marketing

Die Stories dürfen nicht werblich mit Produkten überfrachtet werden, sondern sollten eine Geschichte, eine Person oder einen interessanten Fakt in den Mittelpunkt stellen. Wenn Autos gezeigt werden, kann dies beispielsweise über Kunden geschehen, die ihre schönsten oder lustigsten Geschichten mit ihrem Auto als Gastbeitrag im Blog darstellen. Automarken können auch den Nostalgiewert ihrer Marke nutzen und Oldies oder speziell getunte Wagen von Fans zeigen.

Produkte werden über Stories verkauft

Eigene Kanäle bieten viel mehr kreativen Spielraum und mit einer guten Strategie auch mehr Reichweite als reine Facebook-Postings. Der Blog kann z.B. in die Unternehmens-Website integriert sein und auch auf deren Homepage aktiv beworben werden. Manche Unternehmens-Websites, wie die von Coca-Cola, basieren sogar ausschließlich auf Storytelling-Elementen und Content Marketing. Möchten auch Sie Ihre Kunden mit Storytelling begeistern? Wir unterstützen Sie dabei!