19.04.2017

Zuckerberg arbeitet an einer "Gehirn-Computer-Schnittstelle". Kommunizieren wir demnächst ausschließlich über unseren Verstand? Facebook will in den kommenden Jahren die Kraft des menschlichen Gehirns entschlüsseln und einen neuronalen Code programmierbar machen. Wie die menschliche Superintelligenz konkret aussehen wird, wird sich noch zeigen. Fakt ist jedoch, dass der Facebook-Gründer das Digitale und Physische zusammenbringen will.

Facebook rollt eine AR-Funktion aus, über die Benutzer Spezialeffekte zu ihren Fotos hinzufügen können. In einer Beta-Version steht eine offene AR-Plattform bereit, über die Entwickler eigene Filter und Frames erstellen können. Zusätzlich soll es einen Bot geben, welcher ein Foto in eine 3D-Szene verwandeln kann. "Wir machen die Kamera zur ersten Plattform für Augmented Reality", erklärte Mark Zuckerberg den Plan.

In den letzten Monaten sind bereits beeindruckende Projekte umgesetzt worden: In Echtzeit kann ein Raum unter Wasser gesetzt werden oder Objekte können auf einem Tisch dupliziert werden.

Facebook Messenger mit weiteren Funktionen

In den nächsten Monaten soll es eine Plattform geben, auf der Unternehmen noch einfacher mit Nutzern in Kontakt treten können. Durch Messenger-Anwendungen können u.a. Spotify-Kunden Musik direkt über den Messenger mit Freunden teilen und zusammen hören.

Mit "Facebook Spaces" stellt das soziale Netzwerk eine Chat-Umgebung vor, in der Nutzer in eine 360-Grad-Welt abtauchen können.

Für 2017 peilt Facebook einen Umsatz von 40 Milliarden Dollar an. Die Reichweite wird von der eigenen Messaging-App sowie zugekauften Diensten wie WhatsApp und Instagram flankiert.