12.05.2015

Eine aktuelle Studie bringt radikale Zahlen für den Automotive-Sektor hervor: 2020 werden nur noch 4.500 der insgesamt 7.800 deutschen Autohäuser bestehen bleiben. Grund dafür ist die zunehmende Verlagerung der Services und Showrooms in die Online-Welt. 

Eine neue Studie der Analysten von PricewaterhouseCoopers (PWC) prognostiziert eine Verlagerung der traditionellen, deutschen Autohäuser. Grund für die sinkenden Absatzzahlen sind unter anderem das veränderte Kaufverhalten sowie der steigende Druck aus dem Online-Handel.

Der eCommerce-Bereich ist jedoch in erster Linie auch eine Chance für bestehende Unternehmen. "Informationen über die zu verkaufenden Autos, ihre Ausstattung und ihre Preise müssen online zu finden sein. Um wirklich zu punkten, muss der Händler vor Ort allerdings in erster Linie weiterhin auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen Kunden bauen” kommentiert Prof. Dr. Rainer Hofmann, Leiter der Kompetenzgruppe E-Commerce, im eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V., die Entwicklung.

Eine Möglichkeit um in Zukunft weiteren Mehrwert für die Kunden zu schaffen, sieht er in der Verknüpfung von Online- und Offline-Welt. Einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey zufolge, wird bis 2020 jedes fünfte Fahrzeug im Bestand über eine Internetverbindung verfügen. Zusätzliche Service-Dienste können hier zu einer effektiven Markendifferenzierung beitragen und das eigne Markenimage stärken.

(Quelle: cio.de)