23.07.2014

Digitale und analoge Geschäftsmodelle wachsen zusammen und verändern die Branche bis 2025 von Grund auf. Dieses Statement stammt aus der aktuellen Bain-Studie zur Digitalisierung von Unternehmen. Bain hat für die Studie die Entwicklung von rund 300 Unternehmen aus verschiedenen Branchen analysiert. Die Zukunft der Wirtschaft ist dabei nicht einfach nur digital, sondern “digical”.

 

Die Zukunft ist digical

Hinter der Wortneuschöpfung “digical” verbirgt sich das Zusammenspiel von digitalen und physischen Geschäftsmodellen. Diese Entwicklung bringt für Unternehmen aller Branchen weitreichende Veränderungen mit sich – und das in den nächsten 10 Jahren. Doch zu viele Unternehmen stehen mit der Anpassung ihres Geschäftsmodells noch am Anfang. „Noch hat die Digitalisierung nur wenige Branchen wie die Medien oder die Telekommunikation mit voller Wucht erfasst. Aber in zehn Jahren wird die Welt ganz anders aussehen”, so Bain-Deutschlandchef Walter Sinn.

Erfolgreiche Marken und Konzerne nutzen digitale Ansätze für sich, um stationäre bzw. physische Business-Modelle voranzutreiben. Dies geschieht branchenübergreifend, denn egal ob Automobilindustrie, Finanzsektor oder Pharmabranche: neue Technologien und das veränderte Kundenverhalten machen Handlungen innerhalb der Geschäftsstrategie unabdingbar. Was dies konkret für die Strategie von Unternehmen und Marken bedeutet, erläutert Hans J. Even, Geschäftsführer von TWT.

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Internet der Dinge als Katalysator

Die Digital Business Transformation wird von einer Entwicklung enorm angetrieben: das Internet der Dinge. Geräte jeglicher Art lassen sich miteinander vernetzen und machen unser zuhause smart und connected. Ob Kühlschrank, medizinische Apparate oder schlichte Türgriffe: Weltweit sind immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden. Die Technologieforscher von Gartner sehen im IT-Trend “Internet der Dinge” enormes Potenzial für Unternehmen. Das folgende Beispiel bestätigt dies:

 

Heizen mit Tado

Die App verknüpft das Smartphone mit der eigenen Heizung. So behält man den Energieverbrauch im Blick und kann die Heizung steuern. Manuelles Einstellen der Raumtemperatur wird überflüssig.

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Umbruch steht bevor

Unternehmen müssen hinterfragen, wie schnell und wie stark sie Veränderungen umsetzen wollen. Die gesamte Wertschöpfungskette sollte analysiert werden, um die Schwachstellen innerhalb der Strategie zu identifizieren. Professionelle Dienstleister wie TWT unterstützen Sie bei der Analyse und Umsetzung Ihrer Digital-Strategie. Denn eins ist klar: Gehandelt werden muss jetzt!

(Quelle Beitragsbild: flickr / open source business)