13.06.2016


704 Unternehmen und 102, mit über 100 Mitarbeitern besetzte, Verwaltungen wurden im Auftrag von KPMG von Bitkom Research zu Big Data befragt. Immer mehr Unternehmen treffen wichtige Entscheidungen aufgrund von Datenanalysen, was man auch deutlich in den Zahlen sieht:

  • ungefähr ein Drittel der deutschen Unternehmen nutzt Big-Data-Analysen zur Auswertung großer Datenmengen - vor zwei Jahren waren es nur 23 Prozent
  • 80 Prozent gestehen den Analysen eine zunehmend große Rolle bei wichtigen Entscheidungen zu
  • ca. zwei Drittel sehen darin auch einen relevanten Baustein für ihre Wertschöpfung

Auswertungsmethoden unterscheiden sich dabei in den verschiedenen Unternehmen; knapp jedes zweite Unternehmen fokussiert sich auf die aktuelle, 39 Prozent auf die künftige Situation. Die Umfrage ergab außerdem, dass jedes Unternehmen Stammdaten sammelt und analysiert. Kundendaten werden von 86 Prozent, systemisch erstellte Daten (z.B. Sensor- und Standortdaten) und öffentlich verfügbare Daten (z.B. ökonomische Entwicklung) von 70 Prozent ausgewertet.

Auffällig hoch ist der Anteil der genutzten Datenanalysen im Bereich Finanzen und Controlling: 91 Prozent ziehen sie im Risikomanagement dazu und insgesamt 70 Prozent geben eine bessere Identifikation von und folglich auch Reaktion auf potenziell geschäftsschädigende Entwicklungen an. 54 Prozent erreichten eine individuellere Gestaltung von Produkten und Services und 85 Prozent setzten Datenanalysen in der Produktionsplanung und Projektabwicklung ein. Im Marketing sind es 69 Prozent und etwas über die Hälfte der Unternehmen gibt es als gezielter an.

(Quelle: haufe.de)