29.04.2015

Elektronische Patientenakten, Online-Chats mit Ärzten, Tablets für die Beratung und Telemedizin: Millionen von anonymisierten Patientendaten können mit Big Data intelligent ausgewertet und genutzt werden. Wie Ihr Healthcare-Business im digitalen Zeitalter mit Big Data die Performance steigern kann und somit wettbewerbsfähig bleibt, zeigen wir im folgenden Beitrag.

Krankenkassen und -versicherungen haben ein immenses Datenvolumen zur Patientenversorgung. Die anonymisierten Patientendaten enthalten nicht nur die gesamten Krankenakten, sondern für Ärzte und Spezialisten besonders wichtige Daten zu medizinischen Behandlungsmethoden. Um die Abfrage solcher, teilweise lebenswichtiger Informationen, zu beschleunigen, müssen Datenbanken im Gesundheitssektor auf Big Data vorbereitet sein.

Aus der Praxis: Das Database Partition Feature

Aktuell gibt es beispielsweise bei der AOK Krankenkasse mehr als zehn Terabyte an Datenvolumen von mehr als 24 Millionen Versicherten. Mit einem Database Partition Feature (DBF) wird das vorhandene Datenmaterial auf Partitionen verteilt und komprimiert. Diese Funktion in der Datenbank liefert für die Anforderungen einer Krankenkasse schnellere Antwortzeiten. Außerdem werden damit die Systemressourcen effizienter genutzt, da weniger Speicherplatz für die Daten verwendet wird.

Diese wichtigen Vorteile bietet die Nutzung von Big Data im Gesundheitswesen:

       

    • Durch die Verkürzung der Antwortzeiten können Informationen schneller ausgewertet und Patienten schneller und zielgerichteter behandelt werden
    • Durch platzsparende Speicherung des Daten-Storage kann ein stabiler und performanter Zugriff gewährleistet werden
    • Durch Analysen der Patienten-Informationen können auftretende Wechselwirkungen schneller erkannt werden und Behandlungsfehler umgangen werden
    • Wichtige Auswertungszeiten für Langzeitstudien in der Forschung können durch Big Data Analytics um die Hälfte verkürzt werden
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Wearables ermöglichen Big Data

Durch eHealth-Tools und digitalisierte Prozesse wird sich das Verhältnis zwischen Arzt und Patient in Zukunft noch stärker ändern. Ersthelfer und Ärzte erhalten zum Beispiel wichtige Informationen und können Allergiereaktionen vermeiden und Vorerkrankungen sowie Kontaktdaten des Hausarztes anfragen. Wearables können zum Beispiel wahre Helfer im Bereich medizinischer Studien sein. Vor allem das Schlafverhalten kann durch die Tracker signifikant verbessert werden, wodurch Krankheiten vorgebeugt und und das Leben verlängert wird.

Smart Healthcare steigert Lebensqualität

Datensammlungen und individuelle Fitness- und Gesundheitsanalysen stellen eine ideale Basis für die medizinische Forschung und Entwicklung dar. Die richtige Auswertung dieser Daten wird für die steigende Lebensqualität stärker an Bedeutung gewinnen. Bringen Sie jetzt Big Data in Ihr Unternehmen und optimieren Sie mit den eHealth-Lösungen Ihr Potenzial. Sprechen Sie uns dazu einfach an.