19.04.2018

Fast 70 Prozent der Befragten meinen, dass der Fahrer bzw. Eigentümer des Autos die Datenhoheit haben sollte. 42 Prozent würden auch Dritten ihre Daten schicken, wenn dadurch Mehrwert wie ein besserer Verkehrsfluss entstehen würde. Knapp 30 Prozent wären zur Datenweitergabe bereit, wenn sie dadurch persönlichen Nutzen wie Verkehrsmeldungen für ihre Strecke erhalten. Bitkom hat die Studie gemeinsam mit dem Verband der TÜV-Unternehmen in Auftrag gegeben. 

Die Automobilindustrie hat starkes Eigeninteresse an den Daten aus autonomen Fahrzeugen. Aus den Informationen lassen sich Zusatzservices generieren und einen individuelleren Kundenkontakt aufbauen. Solch ein Service könnte eine Parkplatzreservierung sein, die auf pseudonymisierten Daten beruht. Der Datenschutz steht aber ganz oben auf der Agenda. Fahrer erwarten, dass eingesetzte Lösungen auf Datensicherheit überprüft werden. Klassische Hersteller müssen aus der Defensive kommen und auf neue Lösungen setzen. Wir beraten Sie gerne!