05.03.2018

20 Prozent der Meeresfrüchte werden nicht korrekt gekennzeichnet. Dieses Problem erstreckt sich über viele verschiedene Lieferketten. Die Folgen der falschen Kennzeichnung betreffen die globale Gesundheit und die Wirtschaft. Doch wie kann man die korrekte Rückverfolgung von Waren gewährleisten? Die Blockchain-Technologie soll es möglich machen.

Die Informationen können durch die Blockchain weitergetragen werden. Eine transparente Aufzeichnung über den Fisch entlang der gesamten Lieferkette wird möglich. Dies soll die Anzahl der falschen Etikettierungen verringern.

Meeresfrüchte digital verfolgen

Blockchain muss nicht immer mit digitalen Währungen  verbunden sein. Die Technologie ist eine einfache, sichere und transparente Möglichkeit, um Transaktionen aufzuzeichnen. Und dies lässt sich auch auf die Lieferketten im Food-Bereich übertragen. Dazu werden Sensoren verwendet, um Informationen über den Standort, die Temperatur und andere Eigenschaften des Fisches zu erfassen und aufzuzeichnen. Dabei werden auch die Schiffe und anderen Lieferwege getrackt.

Im Januar 2018 gab die World Wildlife Foundation (WWF) ihr Blockchain Supply Chain Traceability Project bekannt. Mit diesem Projekt bekämpfen der WWF und seine Partner den illegalen Thunfischfang, indem sie jeden Schritt entlang der Lieferkette auf einer Blockchain aufzeichnen.

https://youtu.be/8nrVlICgiYM

Die meisten dieser Projekte befinden sich noch in der Entwicklungsphase. Zum Beispiel könnten Fischer einem Restaurant oder Lebensmittelgeschäft Informationen über die gefangenen Meeresfrüchte liefern. Dies löst einen smarten Vertrag aus.