25.03.2011

Heute bewegen sich potentielle Kunden vermehrt im Netz um sich zu informieren, zu recherchieren und zu kaufen. Sie lesen Online-News, Netzwerke und Blogs und schreiben nicht selten auch eigene Kommentare und Rezensionen.  Blogs sind keine Neuerung in der Online-Welt, erleben aber derzeit einen Aufschwung, den auch Unternehmen für sich nutzen sollten.

 

Unternehmen bloggen – aber richtig

Einen Blog ins Leben zu rufen ist mehr als nur eine Internetseite zu pflegen, die einem virtuellen Tagebuch gleicht. Besonders Verfasser von Corporate Blogs sollten sich gut überlegen, wie sie ihr Unternehmen erfolgreich über das Internet repräsentieren und welche Inhalte sie mit welchem Ziel vermitteln wollen.

 

Mit einem Blog bietet sich nicht nur ein weiterer Kanal für den direkten Kundendialog. Durch die enorme Reichweite können zahlreiche neue Interessierte generiert werden.  Ein Blog bietet Unternehmen die Chance, der Marke ein persönliches Gesicht zu geben. Durch einen Blick hinter die Kulissen und dezent in Szene gesetzte Produkte, wird Vertrauen in das Unternehmen geschaffen.

 

Blogbeiträge auf den Punkt verfassen

 

Ein Blog ist stets aktuell, informativ und persönlich formuliert. Kurze und knappe Beiträge, die optisch durch Fettschrift oder farbliche Textstellen auffallen, sind das A und O eines Blogs.

 

Man bietet den Lesern einen direkten Einblick in  das Unternehmen und schafft Transparenz, die oft zu einer Steigerung der Kundenbindung führt und zur gezielten Außendarstellung beiträgt. Kommentare von Besuchern sind dabei ausdrücklich erwünscht und werden ihrerseits kommentiert. Achten Sie auf eine adäquate Beantwortungsfrist, denn Kommentare sollten zeitnah beantwortet werden.

 

Rufen Sie sich immer wieder ins Gedächtnis, dass immer mehr Unternehmen bzw. potentielle Kunden im Internet auf der Suche nach ausführlichen Informationen und vor allem Hintergrundinformationen über ihr Unternehmen sind. Optimieren sie durch die Blogeinträge das Verständnis für Ihr Unternehmen und laufende Projekte.

 

Stolpersteine umgehen

 

Allerdings gibt es auch Stolpersteine bei der Erstellung eines Unternehmensblog. Im Vorfeld sollte man sich bei der Erstellung eines Corporate Blogs bewusst sein, dass es kein Selbstläufer ist, sondern gerade in der Anfangsphase sehr zeitintensiv. Die Recherche von Themen kann sehr umfangreich ausfallen.  Blog-Leser erwarten darüber hinaus eine Kontinuität im Erscheinen von neuen Blogthemen. Die interne Zusammenstellung der zuständigen Redakteure sollte daher gut eingeteilt sein.

 

Negative Anmerkungen sollten möglichst nicht gelöscht werden, sondern vielmehr muss auf die Kritik öffentlich im Blog eingegangen werden. Das schafft Vertrauen und Sympathie in das Unternehmen.