03.02.2017

Lieferservices wie foodora erobern den Markt. Egal ob die klassische Pizzeria oder gehobene Küche: Zahlreiche lokale Restaurants sind erfolgreich mit einer Beteiligung an Online-Lieferketten, die zum Teil auch die Logistik übernehmen. Auf diese Weise treten neue Teilnehmer in den Markt ein, darunter Restaurants aus der gehobenen Gastronomie, die so auch Lieferungen anbieten. Weltweit steht der Markt für food delivery bei 83 Milliarden Euro bzw. 1 Prozent des gesamten Lebensmittelmarktes.

Die häufigste Form der Lieferung ist das traditionelle Modell: Verbraucher bestellen bei der örtlichen Pizzeria und warten bis die Lieferung an die Tür gebracht wird. Die Bestellung läuft in der Regel telefonisch ab; das traditionelle Modell nimmt einen Marktanteil von 90 Prozent ein.
Der Aufstieg der digitalen Technologie formt jedoch seit geraumer Zeit den Markt. Verbraucher sind Komfort und Schnelligkeit im Online-Shopping gewöhnt und erwarten dies auch bei der Bestellung ihres Abendessens.

Sowohl bei der Aggregatoren- als auch bei der New delivery-Plattform können die Nutzer Menüs und Angebote vergleichen und aus einer Vielzahl von Restaurants wählen. Die Aggregatoren-Plattformen nehmen dabei einfach Bestellungen von Kunden auf und leiten diese zu den Restaurants weiter, welche den Auftrag bearbeiten. Die New Delivery-Plattformen verfügen hingegen über ein eigenes Logistik-Netzwerk und stellen zum Beispiel Fahrer für die teilnehmenden Restaurants. Der große Vorteil von New Delivery ist das Outsourcing der Logistik. Bringt New Delivery also den Hummer nach Hause? Fakt ist: Mit der neuen Art der Lieferung, können Verbraucher dieselbe hohe Qualität von Speisen zuhause genießen wie in einem edlen Restaurant.

Aggregatoren

  • bieten Zugang zu mehreren Restaurants über ein einziges Online-Portal
  • Aggregatoren erzielen eine feste Marge der Bestellungen, die durch das Restaurant abgedeckt werden
  • zusätzliche Kosten für den Verbraucher fallen nicht an

New Delivery

  • bieten ebenfalls einen Vergleich von Essensbestellungen aus einer Gruppe von Restaurants über eine Website oder App
  • dieses Modell beinhaltet auch die Logistik für die teilnehmenden Restaurants
  • dies öffnet ein Segment, sodass auch höherwertige Gastronomien am Modell teilnehmen, die ansonsten nicht ausliefern würden
  • trotz der Wartung von Lieferfahrzeugen und den eingesetzten Fahrern erreichen die New Delivery-Lieferanten eine EBIT-Marge von mehr als 30 Prozent

Prognosen gehen davon aus, dass der adressierbare Markt für New Delivery-Player bis 2025 mehr als 20 Milliarden Euro erzielen wird. Da es keine Grenze für die Anzahl der Restaurants gibt, die sich für diese Plattformen anmelden können, wird der Markt sehr schnell wachsen.
Anstatt direkt mit den Aggregatoren zu konkurrieren, erweitert das New Delivery-Modell den Gesamtmarkt.

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