28.06.2013

Das Thema Mobile SEO gewinnt immer mehr an Bedeutung: Seiten-Betreiber müssen sich neuen Anforderungen stellen, wenn Sie auch im mobilen Bereich zukünftig eine Top-Platzierung erreichen wollen. Insbesondere die Anpassungsfähigkeit der Seite und das Erfüllen von speziellen Qualitätskriterien sind entscheidend für Ihren Erfolg. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten:

Local Search

Die Mobil-Suche wird in Zukunft noch lokaler. Diese Aussage lässt sich durch die Tatsache unterstreichen, dass bei der mobilen Suche meist lokal bestimmte Suchanfragen dominieren. Anders als bei der Desktop-Suche wo sich der Nutzer meist ortsgebunden aufhält, wird bei mobilen Geräten, die Suche sehr oft unterwegs genutzt.

Durch den häufig wechselnden Aufenthaltsort, wird daher auch deutlich öfter nach standortnahen Informationen gesucht. Dieser Umstand ist dem weltgrößten Suchmaschinen-Betreiber Google bewusst. Denn auch wenn für den mobilen Bereich prinzipiell dieselben Faktoren beim Suchmaschinen-Ranking entscheiden wie für klassische Webseiten, werden hier mittlerweile lokale Suchergebnisse für mobile Geräte bevorzugt angezeigt.

 

SEA und Top-Platzierung

Gegenüber den lokalen Suchergebnissen stehen zusätzlich noch die bezahlten Anzeigen und die wenigen ausgewählten Treffer mit Top-Priorität auf der ersten Seite. Um hier ganz vorne mit dabei zu sein, müssen zu geplanten SEO Maßnahmen auch einige grundlegende SEA-Maßnahmen ergriffen werden. Durch die kleinere Größe mobiler Displays vergibt Google den zur Verfügung stehenden Platz in erster Linie an zahlende und lokale Kunden.

 

Anpassungsfähigkeit

Zusätzlich zu SEA und lokal optimierten Anzeigen, können Sie Ihre Website auch strukturell an mobile Geräte anpassen. Ihnen stehen hier drei grundlegende Methoden zur Verfügung, mit denen Sie eine bestmögliche Darstellung auf mobilen Geräten erreichen können und damit Ihre Reputation im Suchmaschinen-Ranking verbessern:

 

Responsive Design

Das Responsive Design ist der einfachste und effektivste Weg um Ihre Website mobil zu optimieren. Durch die Struktur ist gewährleistet, dass die Webseite immer ideal skaliert und auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird. Neben der optimalen Darstellung von Inhalt und Struktur, bietet das Responsive Design jedoch noch viele weitere Vorteile für Webseiten-Betreiber die das Suchmaschinen-Ranking positiv beeinflussen.

Da nur eine Webseite mit einer einzigen URL exisitiert, kann beispielsweise kein doppelter Content entstehen und gängige Suchmaschinen stufen die Qualität der Seite deutlich höher ein. Auch werden aus demselben Grund keine Redirects beziehungsweise ein Dynamic Serving auf Basis des User-Agent nötig. Google selbst empfiehlt das Responsive Design in den Google Developers- Richtlinien ausdrücklich, denn die Suchmaschine schätzt Seiten, die eine solche Struktur besitzen qualitativ höher ein.

 

Mobile Webseiten

Neben dem Responsive Design gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um Ihre Seite mobil zu optimieren. Sie können beispielsweise zusätzlich eine weitere, für mobile Endgeräte ausgerichtete, Webseite hosten. So ist Ihre Seite eindeutig als mobile Seite erkennbar und der Nutzer kann selbstständig entscheiden welche Version er anfordern möchte.

 

Dynamic Serving

Das Dynamic Serving verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie die zusätzlich gehosteten, mobilen Webseiten. Der Unterschied ist jedoch, dass hierbei keine zwei eigenständigen URLs existieren, sondern der Client auf Basis des User-Agent entscheidet welche Seite geladen wird. Um nicht den Anschein von klassischem Cloaking zu erwecken, sollten Sie Google mitteilen, dass sich der Inhalt entsprechend des User-Agent ändert. Dies ist dringend notwendig, um nicht aus dem Such-Index ausgeschlossen zu werden.

Bei größeren, bereits vorhandenen Webseiten kann das Dynamic Serving eine gute Möglichkeit sein, um eine mobil optimierte Seite bereitzustellen ohne bestehende Strukturen auflösen zu müssen.