18.04.2013

Im Zeitalter von Likes und Shares haben es Newsletter zugegebenermaßen schwerer als früher, ausreichend beachtet zu werden. Dennoch kein Grund sein E-Mail-Marketing auf Eis zu legen – im Gegenteil. E-Mail-Marketeers müssen neue Wege gehen und Prinzipien der sozialen Online-Welt aufgreifen, um den Newsletter noch erfolgreicher zu machen als bisher.

 

Böse Stimmen behaupten Social Media löst die E-Mail ab, doch die Kanäle erfüllen komplett unterschiedliche Funktionen und können sich somit nicht ersetzen sondern nur gegenseitig ergänzen. Mit dem richtigen Know How können Sie Ihren Newsletter besser als bisher zum Einsatz bringen. Nutzen Sie die Vorteile sowohl von Social Media als auch von E-Mail-Marketing: In den sozialen Netzwerken wird Aufmerksamkeit und Interesse geweckt während mit Newslettern Dienstleistungen oder Produkte besser verkauft werden können. Soziale Netzwerke sind inhaltlich und Newsletter eher werblich getrieben. Bei Facebook können beispielsweise zusätzliche E-Mail Adressen gesammelt werden, die dann für den Newsletter zum Einsatz kommen.

 

Online-Kommunikation: Social Media vs. E-Mails by TWT from TWT Interactive

 

Das persönlichste aller elektronischen Medien

Es gibt mehr als 2,9 Milliarden E-Mail Accounts auf der Welt – also mehr als alle Facebook- & Twitter-Profile zusammengerechnet. E-Mail ist somit noch immer das persönlichste aller elektronischen Medien. Vor allem Geschäftsleute, nutzen für Business-Zwecke nach wie vor hauptsächlich E-Mails. Durch Einschränkungen im Unternehmen haben sie sogar teilweise gar keinen Zugriff auf Social Media.

Aktive Anmeldung bringt Vorteile

E-Mails bekommen mehr Aufmerksamkeit, weil sie bewusst gelöscht werden müssen und man sie nicht ohne weiteres ignorieren kann. Ein Tweet, Post oder Blogeintrag hingegen kann sehr leicht übersehen werden und verschwindet schnell in der Timeline. Newsletter-Abonennten hingegen erwarten einen Newsletter, da sie sich aktiv dafür angemeldet und somit das Bedürfnis ausgesprochen haben, dass sie über ein bestimmtes Thema informiert werden möchten.

 

Internet-Nutzer im Allgemeinen überprüfen ihre E-Mails um 11 Prozent öfter als ihre Social Media-Konten. Die Zahl für Geschäftsleute dürfte deutlich höher liegen. Eine Umfrage ergab, dass 66% der Verbraucher einen Online-Kauf auf Grund einer E-Mail getätigt haben und bisher nur 20% auf Grund einer Anzeige auf Facebook.

E-Mail ist der bessere Conversion-Treiber

Wer einen ansprechenden Newsletter gestalten möchte, darf nicht auf der Stelle treten. Beobachten Sie Trends, identifizieren Sie neue Themen und nehmen Sie Feedback Ihrer Zielgruppe auf. Holen Sie sich dazu Inspiration aus dem sozialen Netz um Ihren Newsletter fit für die Zukunft zu machen. Social Media kann für Marketingkampagnen via E-Mail eine Goldgrube sein und nicht, wie oft behauptet, ausschließlich Nachteile bringen. Shopbetreiber können Ideen, Anregungen und auch die Kritik aus dem Social Net aufgreifen und in Newsletterkampagnen umsetzen. So werden Synergien auf allen Kanälen geschaffen.

Erst etwas mehr als die Hälfte aller Unternehmen besitzen überhaupt ein Unternehmensprofil bei Facebook und sogar nur 2 Prozent bei Google+. Dabei erreichen Marken wie Nutella schon mehr als 16 Millionen Fans. Hier gibt es viel Potenzial zur Erreichung Ihrer Zielgruppen, das Sie nutzen sollten.

Zielgruppe auf allen Kanälen

Social Media wird von vielen Unternehmen noch immer lediglich als Community angesehen und hat den Status als hochwertigen Vertriebskanal noch nicht erreicht – oftmals zu Unrecht. Ihre Kundschaft ist zu einem sehr großen Teil auch in Social Media vertreten und so können Sie den Kanal auch als CRM einsetzen. Fangen Sie Ihre Zielgruppe auch hier ab und streuen Sie die wichtigsten Themen. Gezielte Werbung auf Social Media Kanälen sollte aber tabu sein. Dies ist ein Kanal für offenen Dialog und nicht für Werbeblättchen.

 

Durch E-Mail-Marketing-Software, wie z.B. der Anbeiter Inxmail sie bietet, sind bei Newslettern kaum gestalterische Grenzen gesetzt. Bei Social Media hält man sich hingegen an vorgegebene Layouts, die nur in sehr geringem Maße individualisiert werden können. Die Steuerung relevanter Inhalte ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im E-Mail Marketing. Dies gilt besonders in der B2B-Kommunikation, denn geschäftliche Empfänger haben nur wenig Interesse an offensiven Werbebotschaften – wichtig ist persönlicher Mehrwert!

 

Unsere Tipps für eine optimale Verzahnung von Social Media und E-Mail-Marketing:

  • Rufen Sie in Ihrem Newsletter dazu auf, ihn bei Facebook und Co. zu teilen. Indem Sie Ihre Empfänger dazu animieren, schaffen Sie Relevanz für das Thema und zeigen, dass Sie auch in der sozialen Welt aktiv sind. Bauen Sie eine „Share with your Network”-Funktion ein: Integrieren Sie Social Buttons der gängigsten sozialen Netzwerke unter Ihre einzelnen Artikel. So können Ihre Inhalte sozial verlängert werden und Sie bekommen eine höhere Reichweite.
  • Teilen Sie nicht alles: Das Teilen oder Liken kompletter Newsletter ist als Funktion zu grob gefasst. Der Leser sollte die Chance haben, nur einzelne Teilbereiche und Artikel weiter zu empfehlen.
  • Animieren Sie Empfänger z.B. über Gutscheine zum Teilen Ihrer Inhalte.
  • Bauen Sie im Footer-Bereich Ihres Newsletters einen Hinweis auf alle sozialen Netzwerke ein, bei denen Sie aktiv sind. Verlinken Sie dazu über das entsprechende Logo. So sehen die Newsletter-Empfänger auf einen Blick, auf welchen Kanälen Sie noch aktiv sind.
  • Optimieren Sie Ihren Newsletter für Smartphone und Tablet. Durch Responsive Design vermeiden Sie eine schlechte Darstellbarkeit Ihres Newsletters und erhöhen so die Öffnungsraten und Teilbarkeit in sozialen Netzwerken.
  • Bauen Sie auf die richtige Software: Inxmail bietet Ihnen als Tool die besten Möglichkeiten für die strategische Optimierung Ihres Newsletters.

Wenn Sie auf professionelle Unterstützung bei der Optimierung Ihres Newsletters bauen möchten, dann kommen Sie auf uns zu.