28.08.2018

Es gibt kein Produkt, welches nicht online versendet werden kann. Wir lassen uns nicht nur Bücher und Kleidung nach Hause liefern, sondern befüllen auch online unseren Kühlschrank. Amazon ist hier zum Vorreiter geworden, sodass große Lebensmittelhändler wie Rewe oder Edeka direkte Konkurrenz von Big Playern bekommen haben. Bis 2019 werden laut Experten so viele deutsche Nutzer online Lebensmittel bestellen, dass sie Versand-Flatrates wie in Großbritannien prognostizieren. Laut GfK hat der deutsche Lebensmittelhandel 2017 176 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Sollte es bis 2020 lediglich ein Marktpotenzial von acht bis zehn Prozent für den Lebensmittelverkauf online geben, ist eine Verzehnfachung aus heutiger Betrachtung möglich. 

Seit Jahren verschwimmen die Grenzen zwischen Online und Offline. Kunden nutzen jegliche Touchpoints, informieren sich online und kaufen beratungsintensive Produkte weiterhin im Geschäft. Die Kombination aus Online und Offline ist selbstverständlich geworden. Einkaufen ist für viele Menschen ein Pflichtprogramm, welches reibungslos und effizient gelöst werden soll. Apps und Online Stores sollen uns das Beschaffen der Artikel so einfach wie möglich machen. Shoppen von Konsumgütern soll hingegen mit einem Erlebnis verbunden sein. Im Idealfall kann der Kunde eine Storyline zu den Produkten verfolgen, sich in Geschichten einfühlen und den Mehrwert des Artikels interaktiv erleben. Dann wird der Kunde auch gerne zum Botschafter. Unternehmen sollten sich dazu der gesamten Klaviatur der sozialen Medien bedienen und ohne Medienbrüche kommunizieren. 

https://de.slideshare.net/TWTinteractive/erfolgreiche-storytelling-anstze-fr-ihre-contentstrategie 

Verkaufsroboter für mehr Umsatz

Im stationären Handel werden zunehmend smarte Verkaufsroboter eingesetzt. Die Roboter können Kunden begrüßen oder zu einem gewünschten Produkt navigieren. Die Roboter können auch so programmiert werden, dass sie gängige Funktionen des Artikels erklären können. Saturn und Media Markt haben beispielsweise letztes Jahr einen Verkaufsroboter in einer Filiale in Ingolstadt getestet. 40.000 Artikel hatte der Roboter eingespeichert und konnte Kunden zum richtigen Regal führen. Eine Bedrohung für den Arbeitsplatz ist der Roboter nicht, sondern eine Ergänzung. 

In Geschäften sieht man zudem häufiger Verkäufer mit einem Tablet, auf dem sie Bestände oder weitere Informationen zum Artikel aufrufen können. Befindet sich eine Ware nicht auf Lager, kann sie über das Tablet direkt für den Kunden bestellt werden. 

Wie selbstverständlich über das Smartphone bezahlen

Smartphone statt Geldbörse: Bislang nutzen erst elf Prozent der Deutschen Mobile-Payment-Apps. In den kommenden Monaten soll das NFC-basierte Bezahlverfahren Apple Pay in Deutschland starten. Android Pay wird alleine schon aufgrund der Marktmacht von Google als weiterer Favorit am Markt gehandelt. Die beiden Payment-Lösungen sollen für den Durchbruch für das mobile Bezahlen sorgen. Kundenkarten sollen ebenfalls auf dem Smartphone gespeichert werden. Die vollständige Abkehr vom Bargeld wird es zwar nicht geben, aber unser Handy wird zur virtuellen Geldbörse. 

Die TWT Experten sind gespannt, welche Trends den Commerce-Bereich noch prägen werden. Wir gestalten mit Ihnen die Shopping-Landschaft von morgen. Sprechen Sie uns gerne an!