06.08.2014

Kühlschränke, Alarmanlagen oder Heizungen: In Zukunft wird alles miteinander vernetzt sein. Das Analysehaus Gartner geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 26 Milliarden Gegenstände mit dem Internet verbunden sein werden. Connected Home ist also mehr als nur eine Spielerei. Doch um Haushaltsgeräte miteinander zu vernetzen, werden ein gemeinsamer Standard und verbindliche Technologien benötigt. Wir haben ausgereifte Best Practices für Sie.

Das “Internet der Dinge” hat nicht nur Einfluss auf die Industrie, sondern auch im alltäglichen Leben. Konzerne schließen sich nun zusammen, um einen technischen Standard für das smarte Zuhause durchzusetzen. Intel und Samsung bilden so eine Allianz, damit Waschmaschine, Herd und Kühlschrank in einer Sprache miteinander kommunizieren können. Ordert unser Kühlschrank in Zukunft also selbst die Milch und Eier, wenn diese leer sind?

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Genau das macht Connected Home aus. Per Smartphone-App lässt sich das Garagentor öffnen oder die Heizung vor der Ankunft anschalten. Die Installation ist mit den Jahren deutlich einfacher geworden und die Vernetzung ist für jedermann erschwinglich. Das gesamte Haus lässt sich über einen schicken Touchscreen steuern und dank der Verbindung mit Smartphones und Tablets soll der Durchbruch des smarten Zuhauses bevorstehen.

Ausgereifte Beispiele für den Alltag

Heizen mit Tado

Die App verknüpft das Smartphone mit der eigenen Heizung. So lässt sich der Energieverbrauch im Blick behalten und die Heizung steuern. Manuelles Einstellen der Raumtemperatur wird so überflüssig.

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Kaffee aus der Cloud

Nestlé Professional plant, eine cloud-fähige Kaffeemaschine auf den Markt zu bringen: die Nescafé Milano 2.0. Durch die Verknüpfung mit der Cloud lassen sich einzelne aber auch mehrere Maschinen virtuell konfigurieren und warten. Daten werden dabei an ein Backoffice-System gesendet, zu dem beispielsweise Vetriebler, Marketer oder Entwickler Zugriff haben. Vor allem Restaurants und Cafés profitieren von diesem Service, da so die Qualität des Kaffees hochgehalten werden kann. Nestlé plant zudem Tipps zur Kaffee-Aufbereitung über ein Display an der Maschine an die Besitzer auszuspielen.  

Strom sparen mit Wattio

Das spanische Smarthome-System von Wattio senkt die Kosten für Strom und Heizung. Dazu liest das System Daten aus und bereitet sie für den Nutzer auf. Ein Vergleich zu ähnlich großen Haushalten gibt Nutzern eine Richtlinie an die Hand, wieviel Strom und Heizung sie brauchen. Eine schaltbare Steckdose und ein Messgerät für den Stromkasten sind ebenfalls im Paket enthalten.

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Was bedeutet das für Manager?

Entscheider stehen vor bedeutenden Umwälzungen und Herausforderungen, die sie für ihr Unternehmen umsetzen müssen. Seien Sie Visionäre und planen Sie, welche Funktionen, Apps und Geräte aus Ihrem Konzern zum vernetzen Zuhause beitragen können. Potenziell kann jedes physische Objekt intelligent vernetzt werden. Die gesamte Wertschöpfungskette wird sich durch Connected Home verändern, soviel steht fest. Die web-basierten Services rücken in den Vordergrund und stellen Dienste der Maschinen, Produkte oder Anlagen in den Fokus. Wie wir auf ein Produkt zugreifen, wird für uns immer wichtiger. Doch wieso ist dem so?

Automatisierung bringt Vorteile

„Bislang bin ich mit dem manuellen Einstellen der Heizung doch auch gut zurecht gekommen.” Dieser Ansicht sind einige Verbraucher, die sich fragen, welchen Nutzen ein intelligentes Zuhause stiftet. Zeigen Sie Ihren Kunden, die unschlagbaren Vorteile der Heim-Automatisierung auf. Ein triftiger Grund ist definitiv die Automatisierung von Prozessen. 30 Minuten bevor der Wecker klingelt, könnte die Heizung schon mal das Bad heizen. Sicherheit ist ein weiterer Aspekt, der für Connected Home spricht. Über unser Smartphone können wir jederzeit und von jedem Ort aus kontrollieren, ob der Herd ausgeschaltet ist oder die Fenster geschlossen. Den Fernzugriff können die Hausbewohner dabei selbst kontrollieren und freigeben.

Fazit

Schon heute gibt es zahlreiche Projekte und Geräte, die sich im Internet der Dinge heimisch fühlen. Aktuell tüfteln aber zu viele Hersteller losgelöst voneinander an den passenden Systemen. So kann es sein, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller nicht kompatibel zueinander sind und so keine Daten austauschen können. Verknüpfungen sind hier der richtige Weg sowie Allianzen der großen Konzerne. Erst dann wird das Potenzial des vernetzten Zuhauses komplett zum Tragen kommen. Marketing-Entscheider stehen nun vor der Herausforderung, den Nutzwert des smarten Zuhauses bei der Zielgruppe zu platzieren und von den Erleichterungen durch die Anwendungen transparent zu berichten. Wir unterstützen Sie dabei!