13.11.2014

Content Marketing zählt zu den wichtigsten Segmenten im Online Marketing. Relevante Inhalte für Werbezwecke zu erstellen, hat mittlerweile denselben Stellenwert erreicht wie das Thema Mobile Marketing. Doch was müssen Redakteure, die eigentlichen Kompetenzträger, für Content Marketing leisten? Hat sich das Verständnis von Content Management verändert?  Wir stellen Ihnen vier Thesen vor, die für 2015 relevant werden.

These 1: Content ist die neue Werbung.

Platte Werbung kommt zunehmend schlechter an und herkömmliche Werbeformen werden blockiert. Dass Marketing relevanten Content braucht, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Doch welche Content-Form überzeugt sowohl Publisher als auch Nutzer? Content Marketer verkaufen zunehmend native Werbeformen, sprich redaktionelle Elemente, die sich nahtlos in einen News-Beitrag, Fachartikel oder Ähnliches integrieren lassen. Beim Native Advertising wird die Werbung somit zum Inhalt. Neben der Washington Post und BuzzFeed, nutzt auch SAP die Werbeform auf Forbes. 

In den USA und Großbritannien ist native Werbung bereits stark im Einsatz und wird auch in Deutschland 2015 an Bedeutung gewinnen.

These 2: Die Relevanz muss richtig verstanden werden.

Unternehmen, die “lediglich” Content am Fließband produzieren, werden langfristig keinen Erfolg erzielen. Nutzer nehmen die Masse an Inhalten selektiert wahr und filtern nach Relevanz. Erscheinen Meldungen eines Unternehmens auf Dauer nicht interessant bzw. relevant genug für die Zielgruppe, werden diese Postings und Werbeanzeigen der Marke gnadenlos im Stream verborgen. Verlorene Abonnenten wieder zu gewinnen ist eine wahre Herausforderung, die nur durch qualitativen, einzigartigen und unterhaltsamen Content zu meistern ist. Orientieren Sie sich dabei an Google: Die Suchmaschine liefert jeden Tag Antworten auf Tausende von Anfragen und lebt das Wort “Relevanz”. Unternehmen müssen lernen, dass sie Antworten auf die Fragen ihrer Kunden bereit halten müssen.

These 3: Unternehmen und Content Marketer müssen umdenken und Kompetenz aufbauen.

Verwechseln Sie nicht Journalismus mit Content Marketing, denn dies sind zwei verschiedene Disziplinen. Allerdings komme es auf die Synthese beider Bereiche an, so das Portal talkabout.de. Content Marketer bedienen die Interessen des Unternehmens und müssen in den nächsten Jahren neue Konzepte entwickeln, wie redaktionelle Themen mit Produkten und Dienstleistungen verbunden werden können. Journalismus bildet hier die Basis und wird um den passenden Content erweitert. Unternehmen brauchen Menschen, die Märkte und deren Mechanismen verstehen. Content dient nicht ausschließlich dem Leser, sondern dem Unternehmen gleichermaßen. Das Managen des Produktes Content wird die nächsten Jahre dominieren.

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These 4: Content Marketing braucht neue technische Lösungen.

Kommunikation geht einher mit Technik. Auswertungen, Reichweite und Interaktion lassen sich nur über das passende Analytics-Tool analysieren. Durch die Analyse und Technik wird eine Steuerung erst machbar. Unternehmen müssen sich von ihrem Bauchgefühl trennen und Content Marketing auf eine professionelle Ebene heben. Social Media Abteilungen in Digitalagenturen unterstützen Sie dabei.