06.08.2013

Die Planung, Erstellung und das Streuen unternehmenseigener Inhalte ist ein komplexer Prozess. Den richtigen Content zu identifizieren ist der Dreh- und Angelpunkt im Content Marketing. Dies ist jedoch kein linearer Ablauf sondern ein Kreislauf, den es ständig zu überprüfen und anzupassen gilt. Wir zeigen Ihnen die 5 wichtigsten Schritte im Content Marketing-Prozess:

 

1. Planung

Setzen Sie sich konkrete Ziele, bevor Sie blind drauflos texten oder posten. Welche Kanäle bieten sich für mein Unternehmen an und welche Erwartungen haben unsere Kunden an uns? Seien Sie sich ganz sicher, wer Ihre Zielgruppe ist und welche Mehrwerte Sie Ihnen bieten wollen. Je konkreter und zielsicherer Sie im Voraus planen und messbare KPIs festlegen, desto besser lassen sich im Nachhinein Schwachstellen ausmerzen.

 

2. Content produzieren

Gerade die Erstellung der Inhalte nimmt einen Großteil der Ressourcen in Anspruch und ist ein immer wiederkehrender Aufwand. In diesem Zusammenhang ist es wichtig sogenannten Unique Content zu erzeugen, also Inhalte, die einzigartig sind und Wiedererkennungswert besitzen. Grenzen Sie sich mit Ihrer Themenwahl und dem Design von Ihren Mitbewerbern ab. Behalten Sie stets die Wünsche und Interessen Ihrer Zielgruppen im Kopf. Für die Content-Produktion sollten fixe Ansprechpartner eingestellt werden, sodass die Ressourcen auch optimal geplant werden können.

 

3. Inhalte veröffentlichen

Prüfen Sie bei jedem einzelnen Beitrag, welche Medien sich zur Streuung anbieten. Entscheiden Sie, ob auch die Nutzung mehrerer Kanäle, wie z. B. Blog und Soziale Netzwerke gleichzeitig, sinnvoll ist. Sie sollten bedenken, dass eigene Plattformen, wie z. B. der unternehmenseigene Blog zunächst keine große Reichweite haben. Deswegen sollten Sie die Kooperation mit etablierten Blogs und die Streuung in sozialen Medien immer in Betracht ziehen. Erst durch die Verbreitung und Erreichung möglichst hoher, aber gezielter, Reichweite zahlt sich die Investition in Content Marketing für Sie aus. Gute Kanäle zur Verbreitung können zum Beispiel sein:

 

  • Soziale Netzwerke (Facebook, twitter, Google+, Pinterest, XING etc.)
  • Gastbeiträge in Fachzeitschriften
  • Unternehmenseigener Blog
  • Fachvorträge (z. B. Konferenzen)
  • Videoplattformen (Vimeo, Youtube)
  • Präsentation-Plattform (Slidesahre)
  • User-Foren

Egal welche Kanäle Sie wählen, ein gut gepflegter und durchdachter Social Media-Auftritt erzeugt meist mit wenig Ressourcen hohe Reichweiten.

 

4. Interaktion

Die wahre Power Ihres Contents entfaltet sich dann, wenn Sie in direkte Kommunikation mit Ihren Zielgruppen treten. Bei Print-Content ist der unmittelbare Dialog nicht so einfach wie beispielsweise in sozialen Netzwerken. Hier können über Kommentare Fragen geklärt und eine persönliche Bindung zum Unternehmen hergestellt werden. Kommentare sollten (so gut wie) immer und möglichst zeitnah beantwortet werden.

 

5. Analyse

Um auch die Strategie richtig anpassen zu können, müssen die Content Marketing-Aktivitäten auch beobachtet und ausgewertet werden. In der Planungs-Phase müssen messbare KPIs erarbeitet werden, um im Anschluss genaue Zahlen wie Klicks, Besuche, Besuchsdauer, Social Shares etc. bewerten zu können. Im Laufe der Zeit können und sollten diese Zahlen angepasst werden. Zu Beginn der Aktivitäten sind Follower- und Fanzahlen noch ein gutes Erfolgskriterium. Auf Dauer sollten jedoch Interaktions-Kennzahlen wie Shares und Kommentare als wichtiger eingestuft werden. Hier gilt: Gut Ding will Weile haben. Beim Content Marketing können manchmal erst nach Monaten die ersten Erfolge eintreten. Es heißt am Ball zu bleiben und Geduld zu bewahren.