03.12.2013

Zufriedene Kunden, hohe Klickzahl, volle Warenkörbe und gute Konversionsraten – welcher Online-Händler möchte all das nicht? Doch mit einem einfachen Produktbild und kurzer Artikelbeschreibung ist es nicht mehr getan. Content Shopping lautet das neue Zauberwort der Stunde. Was für den einen nach einem Marketing-Gag klingt bringt dem anderen bereits erhöhte Umsatzzahlen. Wir zeigen, wie das neue Prinzip funktioniert.

 

Shops müssen ihre Kunden inspirieren – und hier trennt sich momentan die Spreu vom Weizen. Wie schaffen es Händler, Ihre Kunden zu einem größeren Wahrenkorbwert zu bewegen oder Produkte in sozialen Netzwerken zu teilen? Ein brandaktueller Trend, der sich gerade erst herausbildet ist Content Shopping. Das Prinzip Content is King ist mehr als nur ein Buzzword und funktioniert auch im eCommerce-Bereich.

 

 

Geschichten verkaufen Produkte

Nicht mehr Produkte verkaufen sondern Geschichten – darauf basiert Content Shopping. Natürlich steht als primäres Ziel noch immer der Abverkauf von Produkten im Fokus, doch der Weg ist ein anderer als noch vor ein paar Jahren. Kunden haben sich verändert und dies müssen auch Online-Händler tun, um den Ansprüchen Ihrer Zielgruppe gerecht zu werden. Emotionen, Humor und Einfachheit – ein paar klare Prinzipien und schon landet der ein oder andere Artikel mehr im Warenkorb Ihrer Kunden.

Suggestive Marketing-Maßnahmen wie Gewinnspiele oder permanente Rabatte sind auf Dauer kontraproduktiv und treiben den Anbieter in den Ruin. Online-Händler müssen es schaffen, magazinartige Beiträge zu bieten, die erst auf den zweiten Blick mit einem Produkt aus dem Shop in Verbindung stehen. In Online-Shops kommt diese Art von Inhalten bis lang noch viel zu kurz.

 

Storytelling im Online-Shop

Die passende Storyline für das eigene Sortiment oder die angebotenen Service-Leistungen zu finden erfolgt nach einem einfachen Prinzip: Relevanz. Fragen Sie sich immer, ob die Geschichte der Zielgruppe gefallen würde. Es geht nicht darum, dass die Story der Redaktion oder Ihnen als Unternehmen gefällt. Sie soll Kunden ansprechen und in die Markenwelt involvieren.

Es ist wichtig, ein Team oder zumindest einen Ansprechpartner für die Content-Produktion bereitzustellen. Das Management muss erkennen, dass die Produktion und Distribution von Content wichtig und nötig für eine bessere Conversion-Rate ist. Setzen Sie sich messbare KPIs, z.B. “vier Beiträge pro Woche streuen”. Mithilfe von Content wird eine Marke emotionalisiert und nachhaltig geprägt. Nutzen Sie Social Media-Kanäle als Multiplikatoren, um Ihren Content auch weiterhin zu streuen.

Über die Produktion von Produktivideos oder Interviews können Sie Ihrem redaktionellen Inhalten Leben einhauchen und die Bilder für sich sprechen lassen. Gerade im Modebereich können Mood-Videos den entscheidenden Trigger für eine Kaufentscheidung geben.

 

Best Practices

Content im eCommerce wird noch immer als nice to have abgetan und das Potenzial wird verkannt. Doch es gibt bereits einige erfolgreiche Best Practices: Die Website des Online-Händlers für Luxusmode Net-a-Porter mutet beispielsweise mehr wie ein Magazin, als ein Online-Shop an. Artikel werden in Zusammenhänge gebracht und über Stories verkauft. So funktioniert Content Shopping.

 

Unter der Domain www.stories.com finden Kunden über Themenwelten und redaktionelle Inhalte die passenden Produkte. Wie zufällig erscheint es, dass man dieses Produkt dann auch kaufen kann. Dieser Effekt ist jedoch weniger Zufall als ausgeklügeltes System.

 

Gutes Texting ist halb gewonnen

Wer seinen Online-Shop nicht nur mit Leben und Inhalt füllen sondern auch die Warenkorbumsätze erhöhen möchte, sollte Content für sich nutzen. Content is King gilt auch im eCommerce. Bei Redaktion und Konzeption unterstützen wir Sie gern. Sprechen Sie uns an.