05.12.2011

Für Verbraucher, Entscheider und Journalisten haben sich Blogs zu einer der beliebtesten Informationsquellen im Web entwickelt. Blogs leben von Inhalten - interessant, persönlich, fundiert. Eine breite Themen-Vielfalt ermöglicht es Unternehmen, ein passendes Blog für nahezu jede Dienstleistung und zu jedem Produktportfolio anzubieten. Nicht verwunderlich, dass sich Corporate Blogs als festes Kommunikationsinstrument in Social Media Strategien etabliert haben.

 

Ein Corporate Blog lässt sich mit speziellen Content-Management-Systemen einfach aufsetzen. Vor dem Einstieg ins Blogging sollten sich Unternehmen aber zentrale Fragen stellen, wie: Eignet sich ein Coporate Blog für mein Unternehmen? Welches Ziel verfolgen wir mit dem Corporate Blogging? Und kann ich regelmäßig relevante Inhalte für meine Zielgruppe liefern? Ob Fashion Blogs für Verbraucher, Technik Blogs für Journalisten oder ein Corporate Blog für B2B-Entscheider, je nach Kommunikations-Ausrichtung und Branche steht die passende Variante für das eigene Unternehmen zur Verfügung.

Das Blog - die Basics

Ein Blog listet redaktionelle Inhalte in chronologischer Reihenfolge auf, die neusten Artikel dabei an erster Stelle. Der Content erscheint endlos. Bilder, Videos und Kommentare unterhalb der Artikel geben jedem Eintrag einen eigenen, inhaltlichen Charakter. Der Blogger ist dabei nicht an eine Textform gebunden, so ist von Fachbeiträgen über Interviews bis zu Rezensionen alles denkbar. Die Besonderheit gegenüber klassischen Medien: Persönliche Stellungnahmen und Meinungsäußerungen der Autoren regen zum Austausch durch Kommentare unmittelbar unterhalb der Beiträge an. Neben dem Content bietet ein Blog weitere charakteristische Elemente: die sogenannte “Blogroll” als Liste weiterer relevanter Blogs, die zur direkten Vernetzung in einem Themengebiet dient, sowie die “Tag-Cloud”, die alle Schlagwörter zu den einzelnen Artikeln in einer Begriffs-Wolke sammelt und als alternatives Themen-Menü eingesetzt werden kann.

Unternehmens-Kommunikation 2.0

Ursprünglich als eine vielseitige Form von Web-Tagebüchern von einzelnen “Bloggern” aufgebaut, hat sich in den letzten Jahren eine Blogger-Szene zu verschiedenen Themenschwerpunkten herausgebildet. Besonders in der Unternehmens-Kommunikation wurde das “Corporate Blogging” so als eigene, relevante Disziplin gefestigt. In Coporate Blogs schreiben neben klassischen PR- und Marketing-Verantwortlichen auch relevante Mitarbeiter als “Experten”, um Kontakte zu Fachleuten, Geschäftspartnern, anderen Bloggern und Journalisten, sowie zu neuen Kunden und Interessenten aufzubauen.

 

http://www.youtube.com/embed/zQaIWozb_Oo 

 

 

Bloggen, informieren, überzeugen

Sowohl Endverbraucher als auch B2B-Entscheider gehen auf der Suche nach interessanten und für sie relevanten Informationen und Lösungen zuerst über Suchmaschinen. Ein gute Visibilität der eigenen Themen und Dienstleistungen durch einen Corporate- oder Themen Blog holt sie bereits im Rechercheprozess ab. Im B2C-Bereich gehören vor allem das Fashion- und Technik-Blogging zu erfolgreichen Instrumente für die Kunden-Kommunikation. Unternehmen der Beauty-, Fashion- und Lifestyle Branche haben das Potenzial erkannt und setzen das Konzept gezielt in einem eigenen Marken-Blog oder für externe Blogger-Relations ein. Insbesondere beim Umgang mit komplexen B2B-Kaufprozessen schafft eine fundierte, thematisch aufbereitete Präsentation der Unternehmens-Expertise Aufmerksamkeit. Obwohl der Mehrwert der Lösung im Vordergrund steht, können auch emotionalisierende Inhalte oder ein Markenerlebnis das Interesse des B2B-Entscheiders wecken. Für einen hohen Wiedererkennungswert, der häufig schon in der Pre-Sales-Phase zu einer Anfrage oder sogar der Kaufentscheidung führt, sorgen regelmäßiger, multimedialer Content, Personalisierung sowie Einblicke ins Unternehmen