12.12.2012

Der Online-Handel und der immer stärker wachsende M-Commerce haben die Regeln des stationären Einzelhandels auf den Kopf gestellt. Während früher ein Promotion-Pappaufsteller und ein attraktiver Rabatt Wunder gewirkt haben, erwarten die Käufer von heute mehr – und sind vor allem besser informiert. Um Ladengeschäfte weiterhin auf Erfolgskurs zu halten, müssen digitale Elemente im Showroom genutzt werden. Die Lösung lautet: Cross-Commerce.

Digital, stationär, ganz egal

Der Kunde von heute ist auf allen Kanälen unterwegs – und das am liebsten gleichzeitig. Egal ob am Point-of-Sale, am PC oder mobil: Nicht mehr nur ein favorisierter Kanal ist ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, sondern mehrere parallel und am liebsten digitalisiert. Die größte Herausforderung für Händler liegt in der nahtlosen Bereitstellung von Inhalten an den jeweiligen Customer-Touch-Points. Welchen Kanal ein Kunde auch immer gerade favorisiert – die Informationen oder Angebote müssen dort zugänglich gemacht werden.

 

Cross-Commerce Stores vereinen die Vorteile stationärer und digitaler Kanäle in sich und machen sich so die Kombination aus Online- und Offline-Handel zu Nutze. Dieses komplett neue Laden-Konzept macht aus konventionellen Vorführflächen mit haptischer Produktpräsentation digitale Showrooms. Um das Einkaufserlebnis optimal zu fördern, werden die Produkte auf den Verkaufsflächen in Originalgröße projiziert. Produkte können sowohl direkt vor Ort gekauft als auch über das Smartphone oder Tablet online bestellt werden. Im digitalen Store werden Kundenbeziehungs-Manager eingesetzt, die für eventuelle Fragen und Produktinformationen zur Verfügung stehen und das Produkt auf den digitalen Schaltflächen optimal präsentieren.

Kundenorientierte, cross-mediale Markeninszenierung

Durch interaktive Schaltflächen und digitale Verknüpfungspunkte zum Smartphone und Tablet des Kunden wird zusätzlicher Mehrwert für Ihre Käufer vor Ort geschaffen. Ihre Marken oder Unternehmen können sich durch den Einsatz von Cross-Commerce-Stores als Digital Innovator positionieren und gegenüber den Mitbewerbern ohne digitale Ladenflächen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil ausbauen.

 

Das neue Verkaufs-Modell schafft eine kundenorientierte cross-mediale Markeninszenierung, die Produkte erlebbar macht. Die Entwicklung von informativen Terminal- und Panel-Anwendungen eröffnet eine ganz neue Form von Individualisierbarkeit in Ihrem Geschäften, die sich ganz nach den persönlichen Bedürfnissen Ihrer Kunden richten. So können bislang unerreichte Synergien, Marken- und Umsatz-Potentiale zwischen PoS und digitaler Welt entstehen.

Cross-Commerce-Store? Gefällt mir!

Durch die Einbindung von Social Media-Funktionalitäten im Cross-Commerce können Produkte am PoS direkt mit Freunden geteilt und bei Facebook oder anderen Plattformen geliked und geshared werden. Über klickbare Social Media-Buttons können sich die Kunden nicht nur Zusatzinformationen zum gewählten Artikel anzeigen lassen, sondern Ihr favorisiertes Produkt auch direkt über ihre Netzwerke streuen.

Best Practice: Audi

Cross-Commerce bedeutet nicht nur, alle Verkaufskanäle online und offline zu bespielen, sondern sie auch intelligent miteinander zu verknüpfen. Wie dies gelingt, zeigt Audi: Die Wände des Audi-Stores in London fungieren als Projektionsflächen und über Touchpads können Kunden die gesamte Modellvielfalt Audis erleben. Der Kundenbeziehungs-Manager ergänzt als zentrale Ansprechpartner das virtuelle Marken-Erlebnis. Die neuen Automodelle des deutschen Automobilherstellers sind nicht mehr haptisch sondern visuell zu erfassen, wodurch informativer Mehrwert entsteht.

http://www.youtube.com/embed/Ugr7QWUdifk 

Ford digitalisiert den Verkauf

Auch Ford hat bereits die Vorzüge von Cross-Commerce für sich entdeckt. Ford-Händler in den USA zeigen ihren Kunden auf der Ladenfläche jetzt zusätzlich auf dem iPad, welche Produkte es gibt. Mit einer iPad-App können die Verkäufer gezielt nach einer Wunschausstattung suchen, sofort sehen, welche Fahrzeuge auf dem Hof stehen und am besten zu den Wünschen des Käufers passen.

 

http://www.youtube.com/embed/fmg1FJh5Lo8  

 

Die digitale Verkaufsfläche als Markenerlebnis

Die Ära des traditionellen Autoverkäufers neigt sich offensichtlich dem Ende zu, doch auch in anderen Branchen wird sich der Cross-Commerce etablieren. Consumer-Experience ist das Schlagwort des stationären Handels von heute. Durch die digital-generierte Interaktion zwischen Kunde, Produkt und Raum wird das Einkaufen zu einem neuartigen Erlebnis.

 

Der Kunden steht im Fokus des Markenerlebnisses und wird nicht nur auf seinem Tablet oder PC virtuell unterhalten und informiert. In einer digitalen Verkaufsfläche können Ihre Kunden Produkte betrachten, zoomen, ausprobieren und bestellen. Ihre komplette Markenwelt wird so zu einem Live-Erlebnis. Ergänzen Sie daher konventionelle Vorführflächen mit Cross-Commerce-Funktionalitäten, um Ihren Kunden den größtmöglichen Mehrwert zu bieten.

Ihre Vorteile:

  • Emotionalität durch erlebbare Interaktivität des Showrooms
  • Positives Markenerlebnis
  • Hohe Individualisierbarkeit ganz nach den Bedürfnissen des Kunden
  • Synergien zwischen PoS und digitaler Welt werden geschaffen
  • Positionierung des Unternehmens als Digital Innovator

Was TWT für Sie tun kann:

  • Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts zur komplexen Markenbildung
  • Konzeption cross-medialer Markeninszenierung
  • Entwicklung von Terminal- und Panel-Anwendungen
  • Strategische Verknüpfung von PoS mit Local/Mobile/Social
  • Passgenaue digitale Produktpräsentation am PoS
  • Intelligente CRM-Einbindung in den cross-medialen Verkaufsprozess
  • Schulung des Verkaufspersonals

Hier finden Sie alle TWT-Leistungen im Bereich Cross-Commerce-Store im Überblick.