24.06.2016

Die Vorteile von verbundenen Geräten wird mehr und mehr geschätzt, da sie sich den Bedürfnissen und Wünschen des Verbrauchers anpassen und ihnen nachgehen – und das auf sehr komfortable Art und Weise. Der Glaube, dass ihr Leben durch die Einwilligung zur Datenteilung leichter wird, spiegelt sich in den Aussagen der Nutzer wieder. Ungefähr 40 Prozent der Verbraucher zählen zu den sogenannten "high comfort"- oder "comfort"-Konsumenten.

Omnichannel ist nicht die einzige Commerce-Strategie, an der gearbeitet werden muss. Konsumenten gehen weiter voran, die Bedeutung von Datenteilung zwischen verbundenen Geräten wird immer größer und es gibt große Konkurrenten wie Amazon und Fitbit. Um auf dem Wettbewerb mithalten zu können, muss eine Marke über Daten verfügen, die man mit seinen Verbrauchern teilen kann. Das Datenerlebnis steht mittlerweile vor dem eigentlichen Design der App.

Hier sind 5 Wahrheiten über relevanten, digitalen Kontext:

  1. Kontextbewusste Geräte liefern Mehrwert
    Kontextbewusste Geräte wie Echo werden von Verbrauchern gekauft, weil sie eben mehr können als nur Songs abspielen. Von Endgeräten wird heutzutage erwartet, dass sie noch viel mehr Features aufgrund der vorhandenen Daten personalisiert anbieten.

  2. Datenvermittlung ersetzt App Desing
    Natürlich wird es immer Apps wie auch Websites geben, aber der Konsument wird an den Punkt kommen, wo ein konstanter Datenaustausch, bei dem das Gerät den Verbraucher kennt, erwartet wird und ein vorausschauendes Umfeld schafft.

  3. Erlaubnis für mehr Datentypen einholen
    Ein Gerät kann nur richtig auf den Konsumenten eingehen, wenn es Zugriff auf individuelle Daten wie Standort, Biometrik, Marke, etc. hat. Desto mehr Daten man bekommt, desto besser der digitale Kontext, desto besser das Gerät.

  4. Das Angebot sollte an einen Modus gebunden sein.
    Wenn tragbare Geräte wie zum Beispiel die Apple Watch anfangen, Daten zu verwerten, wird gleichzeitig auch erwartet dass sie sich dem Modus des Verbrauchers individuell anpassen können. Ein sehr gutes Beispiel ist der “Running Mode” bei Spotify, bei dem die Songs auf die Geschwindigkeit des Laufens angepasst werden.

  5. Kontextbewusste Marken fokussieren sich auf positives Engagement.
    Geräte für ein intelligentes Haus, Auto, Geschäft, etc. müssen nach dem Prinzip positiver Psychologie und Engagements konstruiert sein, um nicht abgelehnt zu werden. Die Erwartung von Konsumenten geht über die Vermittlung von funktionellen Vorteilen hinaus.

Die Veränderung zum digitalen Kontext könnte Unternehmen genauso überraschend treffen wie damals die Mobilität an sich, wenn diese die Bedeutung unterschätzen.

(Quelle: entrepreneur.com)