08.04.2015

Viele IT-Verantwortliche schauen aktuell auf die Entwicklungen des Internet of Things. Vor allem für Fertigungsbetriebe und Handelsunternehmen eröffnen sich durch das Internet der Dinge zahlreiche Chancen. Die Verknüpfung von Maschinen und anderen Gegenständen mit dem Internet führt nicht nur zu besonderen Nutzererlebnissen, sondern zieht auch neue Geschäftsmodelle nach sich. Nutzen Sie Ihre Chancen und schaffen einen klaren Ansatz in Ihrer Digitalstrategie.

Das Internet der Dinge umfasst zahlreiche Themen. Darunter fallen die Bereiche Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M), Automatisierung in der Produktion (Industrie 4.0), Vernetzungen im Haushalt (Connected Home), vernetztes Auto (Connected Car) sowie miniaturisierte Computer (Wearables). Dementsprechend vielfältig sind auch die Anwendungsfälle und Möglichkeiten für Unternehmen. Vernetzte Lampen, die sich per App steuern lassen, Wetterstationen mit Internetanschluss oder Apples HomeKit: Nützliche Tools und Funktionen bereichern schon jetzt unseren Alltag. Erst kürzlich hat das schwedische Möbelhaus IKEA das Laden von Smartphones und Tablets vereinfacht. Durch die drahtlose Übertragung kann das Endgerät auf dem Nachttisch direkt aufgeladen werden.

Was IKEA, Apple und Co. vormachen, kann auch in Ihrem Unternehmen gelingen. Die jetzigen Möglichkeiten und Standards sind bereits ausreichend, um die meisten Internet der Dinge-Anwendungen zu realisieren. Wi-Fi, Bluetooth und aktuelle Mobilfunk-Spezifikationen bilden die Basis für die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet. Vor allem aber braucht es Strukturen und Netze, also die Cloud, um dies alles zu verbinden.

Klaren Ansatz im Geschäftsmodell schaffen

Geräte und Vernetzungsmöglichkeiten, die flexibel genug sind, um auf die Bedürfnisse der verschiedenen Branchen und Konsumenten einzugehen, werden den Erfolg im Internet der Dinge entscheiden. Einen Ansatz hat nun zum Beispiel Amazon geschaffen. Der sogenannte Dash Button wurde aufmerksamkeitsstark am 01. April 2015 vorgestellt und soll per Knopfdruck Waschmittel, Kaffee und weitere Produkte des täglichen Lebens nachbestellen. Laut Amazon ist dies keinesfalls ein Aprilscherz, sondern ein ernsthaft geplanter Ansatz des Internet of Things.

Gerätemanagement, Prozessoptimierung, Datenanalyse und Real-Time-Entscheidungen werden für Unternehmen immer wichtiger. Diese Ziele lassen sich jedoch nur erreichen, wenn Sie bestehende Unternehmensstrategien optimieren und neue Services entwickeln und einführen.

So erschließen Sie Ihre Möglichkeiten des Internet of Things

  • Überdenken Sie Ihre Produkt- und Anwendungsentwicklung und setzen ggf. Optimierungen um
  • Implementieren Sie nützliche Services, die den Alltag Ihrer Kunden erleichtern
  • Träumen Sie nicht nur von der personalisierten Kundenansprache, setzen Sie diese auch um (z.B. mit der iBeacon-Technologie)
  • Setzen Sie auf Automatisierung, zum Beispiel beim Aufbau eines automatischen Lieferservices
  • Schaffen Sie Raum für neue Geschäftsideen, denn das ist das A und O für eine erfolgreiche Digitalisierung
  • Zusammenarbeit von Industrie, Herstellern und Dienstleistern ist ausschlaggebend für die Potenzialerschließung

Die Vorteile des Internets der Dinge

  • Kunden und Unternehmen interagieren kontinuierlich
  • Produkte/Maschinen werden mit mehrwertstiftenden Services verknüpft
  • höhere Lebensqualität für Privatnutzer (durch intelligente Technologien im Bereich eHealth)
  • gesteigerter Komfort, höhere Sicherheit dank steuerbarer Apps für das smarte Zuhause
  • Intelligenz in Maschinen, Werkzeugen oder anderen Geräten unterstützt Menschen bei komplexen Tätigkeiten
  • industrielle Produktion wird flexibler, Prozesse können besser überwacht werden

Neue Vernetzungsmöglichkeiten und smarte Geräte werden bald alltäglich sein. Doch es reicht nicht, lediglich das bereits bestehende Angebot zu digitalisieren. Es müssen neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, um eine bessere Wertschöpfung zu garantieren. Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Digitalstrategie.