23.11.2017

Die regelmäßige Erfassung von Analytics KPIs stellt immer noch viele Unternehmen vor Herausforderungen. Die Auswertung der zentralen Kennzahlen wie Page Impressions, Conversion Rate oder Warenkorbabbrecher stellt die Basis für strategische und operative Entscheidungen dar. Ein übersichtliches Dashboard verzahnt Digital Analytics und Online Marketing innerhalb eines Unternehmens. Die Datenvisualisierung hilft, Kennziffern anschaulich darzustellen und zur gemeinsamen, abteilungsübergreifenden Analyse bereitzustellen. Solch ein Visualisierungstool bietet z.B. Google mit seinem Google Data Studio. 

Wettbewerbsvorteile durch Analytics

Die Datenauswertung wird immer entscheidender, denn alle Prozesse, die über eine Software laufen, erzeugen Datensätze. Nur Unternehmen, die wissen, welche Kampagnen oder Websites bei der Zielgruppe ankommen, werden einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Digital Analytics-Experten empfehlen eine wöchentliche Auswertung, um das volle Potenzial eines Dashboards auszuschöpfen. Tägliche Reportings oder Auswertungen auf Monatsbasis sind natürlich ebenfalls möglich. Das Know-how, um die Kennziffern adäquat zu analysieren, sollte von Unternehmen nicht unterschätzt werden. Das wirkliche Verständnis für den Informationsgehalt der Daten muss vorhanden sein. Vor allem die korrekte Ableitung, Optimierung oder Konsequenz ist entscheidend. 

Wie sehen Ihre Ziele aus?

Für jegliche Prozesse und Marketing-Kampagnen lassen sich Ziele definieren und per Dashboard überprüfen. Für E-Commerce Unternehmen ist die Betrachtung folgender KPIs ratsam: Retourenquote, Conversion Rate und Warenkorbumfang.

Dashboard ist nicht gleich Dashboard: Digital Analytics sollte von mehreren Zielgruppen betrieben werden. Für die Newsletter-Redaktion sind andere Kennziffern wichtig, als für den Vertrieb. Entwickler interessiert hingegen, wie sich die technische Seitenperformance entwickelt. Wer für welchen Kanal verantwortlich ist, sollte vorab geklärt sein. Dashboards lassen sich daraufhin personalisieren. 

Werte zu geografischen Regionen oder Kanäle nach Device-Typen lassen sich ebenfalls mithilfe von Analytics Dashboards darstellen. Regionale Daten lassen sich unter anderem als Karte visualisieren. Spannend ist zum Beispiel die geografische Verteilung von Suchanfragen. 

Mit einem logischen Aufbau zum perfekten Dashboard

Für ein ideales Dashboard ist ein logischer Aufbau notwendig. Welche Zielgröße soll vorherrschend sein? Welche Kennziffern sollen zusammenhängend ausgewertet werden? Bauen Sie Ihr Dashboard entlang Ihrer Business-Ziele auf. Das Hauptziel kann zum Beispiel der Umsatz sein oder Anmeldungen über ein Kontaktformular. Beim Data Studio lässt sich sowohl ein individuelles als auch ein fertiges Dashboard-Template auswählen. Aus einem sogenannten “Widget-Baukasten” lassen sich die diversen Dashboard-Funktionen zusammenstellen. Für jede Kennziffer können Werte, Datenreihen oder Landkarten ausgewählt werden. Standardmesswerte sind u.a. die E-Commerce Conversion Rate oder die Page Impressions. Die Anzahl der Spalten ist auf maximal vier begrenzt; die Anzahl der Reihen ist variabel. Für ein qualitativ hochwertiges Dashboard sollten Nutzersegmente definiert werden, zum Beispiel ist der Unterschied zwischen Mobile- und Desktop-Nutzern wichtig. 

Unsere Digital Analytics Experten beraten Sie gerne zu den umfassenden Möglichkeiten eines Analytics Dashboards. Sprechen Sie uns gerne an!