24.11.2015

E-Mail-Marketing ist weit mehr als der Versand von Mailings an Kunden. Aufgrund des geänderten Nutzerverhaltens erwarten Abonnenten relevante Inhalte in ihrem Postfach, die ihre Lebenswelt bereichern. Eine persönliche Ansprache ist dabei genauso wichtig, wie eine optimale mobile Darstellung. Welche Trends das E-Mail-Marketing 2016 bestimmen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Trend 1: Personalisierte Inhalte festigen die Kundenbeziehung

Massenmailings gehören der Vergangenheit an. Personalisierung ist Trumpf – und das wird sich auch 2016 nicht ändern. Die E-Mail ist als Marketing-Instrument prädestiniert, um kundenspezifische Beziehungen aufzubauen und in den Dialog mit den Empfängern zu treten. Bereits jetzt enthält jede 2. E-Mail individualisierte Informationen, wie eine persönliche Anrede. Vor allem die Inhalte des Mailings werden 2016 immer mehr auf die jeweiligen Empfängergruppen zugeschnitten. Sobald ein Empfänger entscheiden kann, zu welchen Themen er Informationen erhalten möchte, steigt die Öffnungsrate signifikant. Anhand der Klickrate können E-Mail-Marketer Empfängerkreise filtern, die sich nach bestimmten Themenbereichen clustern lassen. Ob Sonderangebote oder Neuerscheinungen: So versenden Marken relevante Inhalte an ihre Abonnenten.

Individuelle Themen lassen sich auch anhand von Merkmalen wie Alter, Geschlecht oder Familienstand versenden. Eine E-Mail zum Geburtstag oder ein Newsletter mit der neuen Damenkollektion haben direkten Bezug zum Empfänger.

Trend 2: Mobile ist Pflicht

Zu den meistgenutzten mobilen Anwendungen gehört das Abrufen von E-Mails. Die ersten Unternehmen verzeichnen bereits mehr mobile Zugriffe als über den Desktop, so die iBusiness. Mobile First lautet daher die Devise für das E-Mail-Marketing 2016, um Nutzer in ihrer Lebenswelt zu erreichen. Unternehmens-E-Mails sollten daher auf jeden Fall auf die mobilen Displays angepasst sein. Software-Anbieter wie Inxmail, optivo oder Teradata unterstützen das Layout und den Versand von mobil optimierten Newslettern.

Trend 3: Dialogmarketing in Echtzeit

E-Mail-Kommunikation in Echtzeit gehört die Zukunft. Beispiele sind hier Countdowns für Angebote oder Preise, die dynamisch je nach Kundenstatus angezeigt werden. Ein integriertes Gutscheinsystem sorgt beispielsweise für einen einfachen Versand von Angeboten in Echtzeit. Brandaktueller Content schafft Relevanz und vermittelt Aktualität. Der klare Vorteil von dynamischen Inhalten in Mailings: Bei jedem Öffnen wird der Content überprüft und aktualisiert. Das Mailing speist sich also stets aus neuen, aktuellen Daten.

Bislang unterstützen noch nicht alle E-Mail-Clients dynamische Inhalte, so dass sich E-Mail-Marketer eine Fall-back-Lösung wie ein passendes Bild überlegen sollten.

Trend 4: E-Mail-Marketing als crossmediale Klammer

Das kanalübergreifende E-Mail-Marketing zählt zu den größten Herausforderungen im kommenden Jahr. Konsumenten nutzen Medien heute online, offline, mobil und stationär. Abonnenten genau dort zu erreichen, wo sie sich gerade aufhalten, wird über Erfolg oder Misserfolg von E-Mail-Marketing-Kampagnen entscheiden. Die E-Mail bildet dabei die Klammer zwischen den diversen Kanälen und kann von Unternehmen als konstante Größe innerhalb des Marketing-Mixes eingesetzt werden. Wie dies gelingt verdeutlicht folgendes Beispiel: Eine junge Mutter nimmt an einem Beispiel für Kinderkleidung teil und gibt innerhalb des Formulars den Geburtstag ihres Kindes an. Zum Geburtstag versendet die Marke eine Trigger-Mail an die Mutter mit Glückwünschen für das Kind und einem passenden Gutschein. Nachfolgend lassen sich weitere Newsletter versenden, die neue Kollektionen für Kinder oder auch themenübergreifend Rezepte für eine gesunde Kinderernährung beinhalten. Eine Kommunikationsstrecke lässt sich so jahrelang fortführen.

Trend 5: CMS und E-Mail-Marketing aus einem Guss

Intelligente Connectoren verknüpfen CMS und E-Mail-Marketing zu einer einheitlichen Unternehmenskommunikation. Innovative Technologie ermöglicht es, redaktionelle und produktspezifische Inhalte sowohl für die Website als auch für Mailings zu nutzen. Dies wird das tägliche Business von Redakteuren 2016 weiter vereinfachen. Der Content wird direkt an die E-Mail-Marketing Software gesendet. Über eine Generierung des jeweiligen CMS und ein Script, das zusammen mit der API der E-Mail-Software arbeitet, werden die Newsletter-Templates übergeben.

Trend 6: Hashtags in Betreffzeilen

Twitter und Instagram machen es vor: Hashtags setzen sich immer mehr durch. Die Raute soll nun auch das E-Mail-Marketing erobern. Laut Business 2community.com, hat der Einsatz des Symbols “#” zu einem Anstieg der Öffnungsrate von 5 Prozent geführt. Diese Zahl mag zunächst bescheiden klingen, doch alles, was die Interaktion der Abonnenten steigert, wird 2016 an Bedeutung gewinnen. Also: #Hashtags sollten für das E-Mail-Marketing nicht unterschätzt werden.

Trend 7: Text-E-Mails für Wearables

Der anhaltende Wearable-Trend wird unsere Art zu kommunizieren weiter verändern: nach der Optimierung für Smartphone und Tablet, hält die E-Mail nun auch Einzug auf dem Wearable. Den Posteingang am Handgelenk verfolgen? Dies ermöglichen die neuen Smartwatch-Modelle. Die Bedienung erfolgt dabei über einen Miniatur-Touchscreen. Die Devices stellen Versender von Newslettern vor gänzlich neue Herausforderungen. Auf dem Display der Smartwatch ist wenig Platz, so dass die Darstellungsmöglichkeiten begrenzt sind. Absender, Betreffzeile und Pre-Header werden in nur wenigen Zeichen angezeigt. Eine optimale Darstellung für dieses Device wird E-Mail-Marketer in den nächsten Jahren beschäftigen. Der Trend geht hier hin zu Text-Mails. Diese gewinnen ihre Relevanz im Zuge der Wearable-Bewegung zurück.

Das E-Mail-Marketing Jahr 2016 wird spannend und immer weiter auf den individuellen Abonnenten zugeschnitten. Wir unterstützen Sie gerne und setzen die Trends für Ihren Marken-Newsletter um.