26.06.2014

Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing lebt von guten Daten. In Zeiten von Big Data können E-Mail-Marketing Manager weitaus mehr analysieren, als den klassischen Empfängerkreis. Die technischen Möglichkeiten zur Datengewinnung und -auswertung werden immer ausgereifter und eröffnen einen Blick auf Verhaltensweisen und individuelle Bedürfnisse der Abonnenten.

E-Mail-Marketing lebt von Informationen und ist seit jeher ein datengetriebener Online-Kanal. Die reine Ansammlung der Datensätze ist jedoch wenig zielführend. Erst durch die bewusste Analyse und Nutzung, können Newsletter-Inhalte die persönliche Ansprache optimieren. Big Data-Technologien lassen Marken und Unternehmen relevante Informationen zum geeigneten Zeitpunkt bereitstellen.

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Intelligente CRM-Datenbanken dienen hier als Grundlage, um passgenaue Newsletter zu verschicken. Unter anderem stehen Ihnen im E-Mail-Marketing diese Big Data-Verfahren zur Verfügung:

  • Analysen in Echtzeit
  • Automatisierte Testverfahren
  • Aufnahme von Ad-hoc Reaktionen der Abonnenten
  • Empfehlungen zu Versandzeitpunkt
  • uvm.

Ganz wichtig: Die Nutzer müssen der Aufnahme und Auswertung aller werberelevanter Daten zustimmen. Wenn dies der Fall ist, finden Kauf- und Surfverhalten der Abonnenten Einzug in Ihre E-Mail-Kampagnen.

Beim E-Mail-Marketing kommt es aber nicht nur darauf an, die Daten korrekt zu erfassen, sondern ebenfalls, diese zu analysieren. “Tracken, reporten, bewerten” heißt hier die Devise. E-Mail-Marketer, die aus dem Tracking und Reporting die richtigen Ableitungen treffen, können Ihre Kampagnen optimieren. Dabei sind folgende Kennzahlen zu beachten:

 

Öffnungsrate

Diese Kennziffer zeigt Ihnen, wie viele der Empfänger die E-Mail geöffnet haben. Die Öffnungen werden gelesen, indem beim Laden der Bilder einer E-Mail ein unsichtbares Zählpixel geladen wird. Grundsätzlich unterscheidet man die totale Öffnung und die Unique-Werte. Die Unique-Öffnungen sind Leser, die den Newsletter mindestens einmal geöffnet haben. Bei der totalen Öffnung werden alle Aufrufe gezählt, auch wenn ein Empfänger die Mail mehrmals geöffnet hat.

 

Bounce-Rate

Ob ein volles Postfach oder eine falsche Adresse – einige E-Mail-Adressen sind nicht erreichbar. Dieser Anteil angelehnt an die Empfänger wird durch die Bounce-Rate dargestellt. Es wird zwischen Soft- und Hard-Bounce unterschieden. Soft-Bounces werden aufgrund von temporären Ereignissen, wie ein überfülltes Postfach, ausgelöst. Hard-Bounces, sind E-Mails, die permanent nicht zugestellt werden können.

 

Klickrate

Anhand der Klickrate können Sie sehen, wie viele Leser in Ihrem Newsletter auf die Verlinkungen geklickt haben. Gezählt werden die Klicks, wenn sie als Tracking-Link angelegt wurden. So lassen sich die verlinkten Elemente ideal vergleichen. Prinzipiell ist zwischen Netto- und Brutto-Klickrate zu unterscheiden. Die Netto-Klickrate nimmt nur den ersten Klick pro Mail auf. Die Brutto-Klickrate integriert alle Klicks, darunter auch mehrfache Klicks.

 

Conversion Rate

Ob die Bestellung in einem Warenkorb oder die Anmeldung zu einer Messe: Die Zielverfolgungen mit E-Mail-Marketing sind ganz unterschiedlich. Führt der Empfänger die erhoffte Aktion aus, spricht man von einer geglückten Conversion Rate.

 

Tools zur Datenanalyse

Unsere Partner-Technologie Inxmail Professional liefert beispielsweise alle wichtigen Daten und Kennzahlen, die E-Mail-Marketing Manager benötigen. Erfolge der Mailing-Kampagne werden so unmittelbar messbar. Doch auch der eC-Messenger von Teradata eCircle bietet umfangreiche Reportings zur Datenanalyse. Wir beraten Sie gern hinsichtlich des passenden Tools.