01.02.2018

Artificial Intelligence erweitert die Gesundheitsversorgung. Künstliche Intelligenz (KI) wird von Experten als das Stethoskop des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Ärzte sind mit klinischen und administrativen Verantwortlichkeiten überlastet; die große Menge verfügbarer Informationen ist eine schier unlösbare Aufgabe.

Die KI-Anwendungen in der Medizin gehen weit über die administrative Arbeit hinaus.
Von leistungsstarken Diagnosealgorithmen bis hin zu fein abgestimmten chirurgischen Robotern ist die Technologie in allen medizinischen Disziplinen präsent. Auf welche Weise wird Artificial Intelligence am hilfreichsten? Diese Frage muss sich die Gesundheitsbranche beantworten, um die Technologie zukunftsweisend voranzutreiben.

In Oxford, England, gibt es bereits ein KI-Diagnosesystem, welches bereits mit einer Genauigkeit von 80 Prozent Diagnosen zu Herzerkrankungen tätigen kann. An der Harvard University schufen die Forscher ein “intelligentes Mikroskop”. Dieses erkennt potentiell tödliche Blutinfektionen. Das AI-Werkzeug wurde mit einer Serie von 100.000 Bildern aus 25.000 mit Farbstoffen behandelten Objektträgern trainiert. Das KI-System kann diese Bakterien mit einer Genauigkeit von 95 Prozent sortieren.