07.02.2014

Nach der Erfindung des Computers und des Internets gilt der 3D-Druck als dritte bahnbrechende IT-Innovation. Die Industrie setzt diese Technologie bereits vielfältig ein und Projekte wie die Herstellung von Pasta auf Knopfdruck laufen bereits. Welche 3D-Entwicklungen CIOs nicht verpassen dürfen, erfahren Sie hier.

3D-Druck Technologie hat das Potenzial die Weltwirtschaft massiv zu verändern laut Studien von McKinsey. Die Leistungsfähigkeit der 3D-Druck-Hardware entwickelt sich rasant, so dass auch größere Objekte hergestellt werden können. Eine feinere Auflösung bei höherer Geschwindigkeit und niedrigeren Kosten macht die Technologie zu einer echten Alternative für herkömmliche Herstellungsprozesse.

Der 3D-Druck wird schon seit vielen Jahren in der industriellen Fertigung eingesetzt, vor allem für die Entwicklung von Prototypen. 3D-Drucker stellen Objekte her, indem sie eine Schicht nach der anderen hinzufügen. Eine Designsoftware mit digital erstellten Vorlagen steht dabei zur Verfügung. Die verwendeten Rohmaterialien bestehen aus Plastik, Metall oder Keramik. Nun kommt der Technologie-Durchbruch: „3D-Drucker werden die Wertschöpfungsketten massiv verändern und Produktions-, Handels- und Service-Prozesse müssen neu überdacht werden”, gibt Hans J. Even, Geschäftsführer der TWT Group an. Unternehmen sollten sich Gedanken darüber machen, wie 3D-Druck-Technologie auch für Ihre Produkte eingesetzt und angewendet werden können.

Entscheider sollten diese drei Top-Entwicklungen im 3D-Druck nicht verpassen:

 

1. Neue Fertigungsverfahren und Materialien

 

Hersteller von Flugzeugen und Autos drucken passgenaue Bauteile, Designer und Architekten gehen zum 3D-Druck, wenn sie fertige Entwürfe plastisch vor sich haben wollen. Ingenieure lassen Bauteile drucken, deren Aerodynamik sie im Windkanal testen möchten.

Auch im Fashion-Bereich können 3D-Drucker die Arbeit von Designern erleichtern und Kosten einsparen. Die Herstellung von Samples kostet oftmals mehrere hundert Euro. Es wird bereits an flexibleren Materialien gearbeitet, mit denen auch in 3D gedruckt werden kann. So können künftig auch Mode-Samples aus dem 3D-Drucker kommen.

 

2. Lukrative Geschäftsideen

Mit der wachsenden Popularität der 3D-Drucker entstehen lukrative Geschäftsmodelle und Neugründungen. Ob maßgeschneiderte Brillen, Spaghetti per Knopfdruck oder die Nachmodellierung von nicht mehr lieferbaren Teilen: Den Ideen sind keine technischen Grenzen mehr gesetzt. Vor allem für Startups ergeben sich aus dem neuen Verfahren gute Möglichkeiten, Produkte herzustellen. Teure Herstellprozesse fallen weg und so kann das ohnehin schon knapp sitzende Geld bei Gründern für andere Bereiche ausgegeben werden.

Der große Profit soll dabei nicht nur durch die Anwendung erzielt werden, sondern vor allem durch den Bau der 3D-Druck-Geräte. Deutschland hat hier die Nase vorn, denn von den zehn führenden Unternehmen im Bereich der metallischen 3D-Drucktechnologie haben fünf ihren Sitz in Deutschland.

 

3. Schnellere Markteinführung

3D komprimiert den Designzyklus, indem direkt mehrere Prototypen auf Anfrage als 3D-Druck erstellt werden können. Mit der Technologie werden Ideen von Design-Teams schneller umgesetzt und während des Prozesses können mögliche Fehler im Design frühzeitig erkannt werden. Realistische Modelle lassen sich dem potenziellen Kunden oder der Zielgruppe schneller präsentieren. Parallel sinkt das Risiko bei der Einführung neuer Produkte.

Die 3D-Technik eröffnet innovative Geschäftsmodelle und Chancen. In Zukunft könnten sogar Autos und Körperzellen ausgedruckt werden. „Diese Technologie wird uns "real" sehr stark in unserem Alltag prägen. Nicht nur Gebrauchsgegenstände lassen sich schnell rekonstruieren, sondern auch nahe am Menschen wie bei der Chirurgie wird es zu Revolutionen kommen”, so Hans J. Even.

 

Sprechen Sie uns gerne an und wir identifizieren gemeinsam das Potenzial der Zukunftstechnik für Ihr Unternehmen.