27.02.2013

Freunde, Fans und Follower nehmen immer mehr Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Konsumenten. Neue Produkte und Services werden mit dem eigenen Netzwerk auf Facebook diskutiert. Marken sollten sich daher fragen, ob sie den F-Faktor haben. Vor allem am Point-of-Sale kann sich die Verknüpfung zu Facebook für Einzelhändler lohnen.

 Viele Einzelhändler erleben den Showrooming-Effekt täglich aufs Neue. Immer mehr Kunden testen Produkte im Store oder probieren Kleidungsstücke an, um sie danach preisgünstiger im Netz zu bestellen. Der stationäre Handel verliert damit Kunden an den E-Commerce. In Deutschland liegt das jährliche Wachstum im Online-Handel bei 13 Prozent, das macht bis zu 15 Prozent aller Einzelhandelskäufe aus. Einzelhändler entwickeln daher unterschiedliche Strategien, um das boomende Online-Shopping an ihrem Point-of-Sale zu integrieren. Dazu zählt auch Facebook. Unsere Best Practices zeigen, wie das Soziale Netzwerk geschickt im stationären Laden eingebunden werden kann und Sie so den F-Faktor bekommen.

Best Practices: Diese Marken nutzen den F-Faktor

Diesel: In spanischen Diesel-Stores können sich Kunden über einen Spiegel in der Umkleidekabine direkt ihren Facebook-Freunden mitteilen und zeigen was sie anprobiert haben. Facebook wird so zum digitalen Laufsteg. Freunde und Bekannte können das Outfit bewerten und zur Kaufentscheidung ermutigen. Die Facebook-Community kann sogar zum Kauf desselben Outfits angeregt werden.

 

C&A Brasilien: Ist die schwarze Lederjacke Top oder Flop? In Brasilien können Besucher des C&A Stores die Anzahl der Likes eines Produktes am Kleiderbügel ablesen. Beliebte Kleidungsstücke werden durch das Facebook-Voting automatisch als TOP-Produkt angezeigt.

http://www.youtube.com/embed/K4qdNb6FvGY 

 

SNAP!: Wer seinen Einkauf an der Kasse via Facebook oder Twitter teilt, bekommt bei SNAP Rabatte. Die Streuung über Social Media wird durch konkrete Vorteile für den Käufer angeregt. Das “Content Sponsoring” für die Marke wird durch Goodies für den Kunden belohnt.

 

Lassen Sie Online- und Offline-Welt verschmelzen

Vor dem Hintergrund, dass Soziale Netzwerke wie Facebook eine zunehmende Kraft im Einzelhandel werden, müssen Marken gefallen. Die Zuneigung der Kunden verdienen Unternehmen sich mit echtem Mehrwert, die ein Einkaufserlebnis schaffen. Sie brauchen Kunden nicht um ein “Like” zu bitten, sollten aber den Empfehlungscharakter von Social Media in Ihre Offline-Welt integrieren. Schaffen Sie reale Synergien aus dem Multichannel-Vertrieb, der einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den reinen E-Commerce-Vertrieb liefern.