03.06.2015

Bereits drei Viertel der deutschen Unternehmen nutzen Social Media für ihr Business. Es gibt jedoch verschiedene Wege, um Social Media sinnvoll in das Geschäftsmodell einzubinden. Wie in dem Leitfaden der Bitkom erläutert, sind Unternehmen im Bereich der sozialen Netze noch unterepräsentiert. Wie Sie erfolgreich Social Media in Ihr Unternehmen einbinden, erfahren Sie hier.

Die Anwendungsbereiche in einem Unternehmen für Social Media sind vielfältig: von der Pressestelle bis hin zum Recruiting können soziale Netzwerke genutzt werden, um eine bestimme Zielgruppe zu erreichen. Marketing, PR, Vertrieb, Customer Service und Recruiting, oder auch Besonderheiten für B2B-Unternehmen, sowie rechtliche Aspekte sind wichtige Handlungsfelder für Social Media. Für jeden dieser Bereiche empfehlen unsere TWT Experten im Vorfeld, einen maßgeschneiderten Social Media-Guide anzufertigen.

Unser Social Media Guide für Ihr Unternehmen:

Vorbereitung und Analyse

Setzen Sie sich mit der wichtigsten Frage auseinander und schaffen Sie sich ein Bild von Ihre Social Media-Strategie:

  • Welche Aspekte sind für Sie relevant und was möchten Sie mit Social Media erreichen?
  • Holen Sie einen Status Quo ein und durchleuchten Sie Ihr Geschäftsmodell im Hinblick auf die Präsenz in sozialen Medien
  • Bilden sie eine exklusive Arbeitsgruppe, die die wichtigsten Kennzahlen, Analysen und eine zentrale Koordination Ihrer Social Media-Ausrichtung betreut
  • Schulen Sie Mitarbeiter bezüglich der Möglichkeiten auf sozialen Netzwerken
  • Planen Sie ausreichend Zeit ein und stellen Sie die richtigen Ressourcen bereit, um Ihre Mitarbeiter optimal einsetzen zu können

Ziele und Zielgruppen

Die wichtigsten Ziele einer Social Media-Strategie kann zum Beispiel eine Steigerung der Reichweite, die Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens oder Ihrer Marke und natürlich eine Verbesserung der Kundenbindung sein. Individuell können Sie Ihre Ziele für die Strategie anpassen:

  • Legen Sie für Ihr Geschäftsmodell eine passende Guideline fest, in der Sie das Ziel definieren und darauf hinarbeiten
  • Analysieren Sie die Plattformen und die in Frage kommende Zielgruppe, die sich jeweils darauf befindet
  • Legen Sie eine strategische Ausrichtung fest und definieren Sie in Ihrer Guideline Ihre konkrete Zielgruppe
  • Setzen Sie messbare und auch realistische Ziele für sich und Ihre Mitarbeiter

Plattformauswahl

Bei der Plattformauswahl bestehen zwei Möglichkeiten: Sie fokussieren Ihre Strategie auf einer bereits etablierten Social Media-Plattform, wie zum Beispiel Facebook oder Instagram, oder konzipieren eine eigene, neue Plattform. Wägen Sie die Vor- und Nachteile für Ihr Geschäftsmodell ab:

  • Eine bereits bestehende Plattform bietet einen einfachen und ressourcensparenden Einstieg in die sozialen Medien
  • Bereits etablierte Plattformen haben eine große Interaktion mit Ihren bestehenden Social Media-Nutzern
  • Vergleichsweise gibt es dabei eine sehr hohe Reichweite bei geringen Investitionsaufwand
  • Eine eigene und neu entwickelte Plattform oder Social Media-Möglichkeiten im Intranet bieten eine große Kreativität bei der Darstellung des Unternehmensprofils
  • Eigene Unternehmensblogs sind unabhängig von standardisierten Regeln und Geschäftsbedingungen einer Drittanbieter-Plattform

Content

Kunden wollen gute Inhalte und hilfreiche Informationen erhalten. Um die Glaubwürdigkeit der Inhalte zu gewährleisten, sind Posts zu aktuellen Ereignissen zeitnah zu streuen. Das Vertrauen in sie, hängt zum Beispiel aber von einem konstruktiven Feedback ab, daher:

  • Lernen Sie aus individuellen Daten und Analysen Ihres Teams, welcher Content für Ihren Bereich entscheidend ist und wo Sie diesen finden: Content des Unternehmens, Content der Mitarbeiter oder Content der Kunden
  • Erstellen Sie qualitative und relevante Texte mit Hilfe der recherchierten Informationen über Ihre Zielgruppe
  • Stellen Sie bereits hier eine Qualitätssicherung der Inhalte durch mindestens eine weitere Person fest: Denn Tippfehler und Zahlendreher können gewaltige Auswirkungen in der Öffentlichkeit haben
  • Bringen Sie eigene Mehrwerte durch unternehmerische Leistungen und Erfahrungen der eigenen Mitarbeiter in Ihre Posts
  • Teilen Sie diese aktuelle Mehrwerte zeitnah mit Ihrer Zielgruppe und gehen Sie auf Kommentare konstruktiv und höflich ein, um ein relevantes Feedback zu geben -  richten Sie dafür ein professionelles Interaktionstool ein, über das Sie die Beiträge auf den Kanälen beantworten

Qualitätssicherung

Der Erfolg einer Social Media-Strategie und Ihr Fortschritt, von der Digitalen Transformation bis zum gezielten Content Marketing, sollte zu jedem Zeitpunkt anhand der festgelegten Daten und Kennzahlen messbar sein:

  • Halten Sie sich stets die wichtigsten Kennzahlen Ihrer Ziele vor Augen und vergleichen sie vergangenen Kennzahlen beispielsweise mit einem Tracking Tool wie etracker oder Google Analytics, um eine wechselnde Tendenz frühzeitig zu erkennen
  • Legen Sie hierfür aussagekräftige KPIs fest: Click-through-Rates sind hier zum Beispiel eindeutiger als nur Follower- und Like-Anzahl
  • Richten Sie ein Monitoring sowie Risikomanagement ein, um den Wettbewerb zu beobachten oder schnell auf kritische Situationen einzugehen
  • Bringen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv ein und schulen Sie sie fortlaufend durch Informationsveranstaltungen, um eine kontinuierlich hochwertige Basis für Ihre Social Media-Strategie zu sichern

Ideenentwicklung und Umsetzung durch TWT

TWT konzipierte für die Marke PURINA ONE® von Nestlé eine Social Media-Strategie und entwickelte eine Fanpage für Facebook. In einem Strategie-Workshop wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern von Nestlé, PURINA ONE® und Facebook eine passende Ausrichtung festgelegt. Durch die attraktive Charity-Kampagne konnte eine größere Bekanntheit und stärkere Kundenbindung erreicht werden.

 TWT berät Sie umfassend über den strategisch richtigen Einsatz der möglichen Kanäle, Kampagnen und Maßnahmen und entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Social-Media-Strategie. Sprechen Sie uns dazu einfach an.