19.03.2015

Shoppen mit dem Smartphone oder Tablet hat vor allem in den letzten zwei Jahren noch einmal enorm an Bedeutung gewonnen. Die Digital-Shopper-Relevancy-Studie von Capgemnini zeigt, dass der Point of Sale mit 72 Prozent aber nach wie vor die beliebteste Einkaufsgelegenheit ist. Ganz dicht dahinter folgt das Internet mit 67 Prozent. Lernen Sie Ihre Kunden genauer kennen.

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Die Mehrheit der Befragten der Studie gibt an, dass sie zukünftig ihr Geld bevorzugt online ausgeben möchten. Touchpoints, wie das Einzelhandelsgeschäft, Smartphones, Online-Shops, die E-Mail oder digitale In-Store-Technologien, sind hier die Erfolgsträger im Handel.

Nach wie vor ist das Social Shopping für Händler eine große Hürde. Ein Twitter-Buy-Button macht noch keinen Erfolg: Die sozialen Kanäle gewinnbringend in die Customer Journey zu integrieren, wird für die kommenden Jahre eine wichtige Aufgabe. Social Media hat den erwünschten Durchschlag noch nicht geschafft.

In Bezug auf wichtige Innovationen im Handel, haben die Kunden eine genaue Vorstellung: QR-Codes, das Internet der Dinge sowie Wearables werden in der Shopping-Journey wichtiger werden. Trotz verlässlicher Zahlen, agiert und denkt jeder Kunde verschieden.

Dies sind die 7 wichtigsten Käufertypen:

     

  • Widerwillige Digital-Kunden (11 Prozent):
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Die Widerwilligen fühlen sich im Umgang mit Technik nicht wohl und versuchen die Nutzung von Smartphone, PC und Co. weitgehend zu meiden. Sie bevorzugen klar den Kauf im Ladengeschäft und kaufen selten bis gar nicht im Netz ein.

     

  • Preisbewusste Digital-Kunden (29 Prozent):
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Die Preisbewussten kaufen zwar bevorzugt im Laden ein, nutzen jedoch das Netz sehr gerne, um Preise und Bewertungen zu vergleichen. Im Umgang mit Social Media, Smartphone und Tablet ist diese Gruppe nicht sehr vertraut.

     

  • Sozial vernetzte Digital-Kunden (41 Prozent):
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Die sozial vernetzten sind versierte Digital-User und nutzen sehr gerne Social Media-Plattformen. Diese Gruppe hat kein Problem damit, ihre Daten an Einzelhändler weiterzugeben und verschiedene Kanäle zu nutzen, um sich über Produkte zu informieren.

     

  • Echte Digital-Kunden (19 Prozent):
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Von allen Gruppen kaufen die echten Digital-Kunden am häufigsten im Internet ein. Apps sind für sie ein wichtiges Tool, um Produkte zu vergleichen und Lieferungen zu verfolgen. Daten stellen Sie gern bereit, um für sich maßgeschneiderte und passende Angebote zu erhalten.

     

  • Gleichgültige Digital-Kunden (23 Prozent):
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Wie der Name vermuten lässt, sind die Gleichgültigen nicht wirklich an Smartphones oder mobilen Shopping-Apps interessiert, haben aber auch keine ausgeprägte Abneigung gegenüber Technik. Sie bevorzugen eindeutig den Einkauf am PoS. Sie geben ohne Probleme persönliche Daten an den Einzelhändler weiter, tun dies aber sehr selten über soziale Netzwerke.

     

  • Interaktive Digital-Kunden (50 Prozent):
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Die interaktiven Digitalen verwenden alle möglichen digitalen Technologien für Ihr Shopping-Erlebnis. Sie kaufen regelmäßig online ein und bevorzugen Einzelhändler, die QR-Codes, iBeacon oder mobile Shopping Apps im Einsatz haben.

     

  • Techno-digitale Kunden (27 Prozent):
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Der Techno-Digitale nimmt bereitwillig digitale Technologien an und kauft regelmäßig im Netz ein. Die Gruppe vertraut den Händlern beim Umgang mit ihren persönlichen Daten, nutzt aber dennoch regelmäßig die Gelegenheit, sich von Push- und Informationsdiensten wieder abzumelden.

Auch Sie möchten Ihre Kunden zielgerichteter auf dem richtigen Kanal erreichen? Wir helfen Ihnen bei der richtigen Ausrichtung Ihrer eCommerce-Strategie.

(Quelle: eCommerce-Magazin)