18.09.2017

Gadget und Apps sind nur ein kleiner Vorgeschmack, welche Möglichkeiten die digitale Transformation im Gesundheitswesen ermöglichen kann. Ob Fernbetreuung von nicht mobilen Patienten, virtuelle Sprechstunden oder OP-Assistenz durch Künstliche Intelligenz: Vieles ist möglich. 

Gesundheit selbst managen

Mit Hilfe von digitalen Anwendungen können Verbraucher ihre Gesundheit selbst überwachen und managen. Auf digitalen Gesundheitsplattformen können beispielsweise Patientenakten hinterlegt, digitale Präventionsprogramme abgerufen oder virtuelle Sprechstunden mit Fachärzten vereinbart werden. Mit Hilfe von Big Data sollen in Zukunft individualisierte Medikamente hergestellt werden. Dies erleichtert es den Ärzten eine maßgeschneiderte Behandlung auf Basis der digitalen Patientendaten zusammenzustellen.

Datenschutz und Nachteile für Ärzte

Der Schutz der Daten ist ohne Zweifel ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zur mobilen Gesundheitsversorgung. Daher ist eine kluge Nutzung und ein hoher Schutz der Patientendaten unerlässlich.  

Der Medizinsektor muss Schritt halten

Die Kommunikation findet immer stärker digital statt. Deshalb müssen Ärzte und Versicherungen die Patienten auf den digitalen Kanälen abholen. Eine aktuelle Studie aber zeigt, dass Ärzte über 40 Jahre ein sehr differenziertes digitales Nutzungsverhalten haben, ihre Kollegen unter 40 dagegen Google und Plattformen für Professionals als Informationsquelle nutzen und gegenüber neuen Technologien aufgeschlossener sind. Um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben, ist es also entscheidend eine flächendeckende Infrastruktur für digitale Lösungen aufzubauen.