26.06.2014

Vor wenigen Jahren war ein Smartphone im Alltag so ungewöhnlich wie heute die Google Glass oder eine Smartwatch. Das Smartphone hat sich aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft bewegt. Auch sein großer Bruder das Tablet hat es auf die Liste der beliebtesten Gadgets geschafft. Die mobilen Newcomer haben bereits ganze Branchen verändert und auch in Zukunft werden sie einiges bewegen.

2013 wurden weltweit rund eine Milliarde Smartphones und 200 Millionen Tablets verkauft. Diese Zahlen sind gewaltig in Anbetracht der Tatsache, dass noch vor fünf Jahren nur die Technikbegeisterten eines dieser Geräte besaßen. Im gleichen Zeitraum wurden lediglich 300 Millionen Laptops und Desktop-PCs verkauft, die zu einem großen Teil im Business-Bereich zum Einsatz kommen.

Schätzungen zufolge sind bereits heute mehr Smartphones als Personal Computer im Umlauf und bis 2017 sollen es mehr als doppelt so viele sein. Nicht einberechnet sind die rund 1 Milliarde Tablets, die es bis dahin in die Wohnzimmer der Nutzer geschafft haben. Bereits heute werden die digitalen Allrounder für unzählige Services genutzt, die man früher nur Offline erledigen konnte.

 

Online-Services sind das Zauberwort der Stunde

Egal ob Social Media, Shopping, Musik Streaming oder Banking: alles wird mobil. Die Mobil-Optimierung der Website ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in den kommenden Jahren. Nur wer eine optimale mobile Usability bietet, kann seine User begeistern. Wer das nicht kann, wird schnell den Anschluss verlieren.

Facebook hat sich innerhalb nur weniger Jahre von einem kleinen Studenten-Projekt zum größten börsennotierten Sozialen Netzwerk der Welt entwickelt. Während Firmen früher mehrere Generationen gebraucht haben, um weltweit erfolgreich zu werden, gelingt dies heute mit einer einzigen guten Ideen in wenigen Monaten. Die mobile Revolution ist hierfür die Grundlage. Während zu Beginn beinah alle Werbeeinnahmen bei Facebook noch aus der stationären Nutzung her rührten zieht das Netzwerk dank neuer Mobile Formate nun jeden zweiten Werbe-Dollar von mobilen Geräten.

 

Mobile Wallet und Wearables läuten die nächste Ära ein

Viele Unternehmen möchten das Smartphone stärker zur Mobile Wallet machen, d.h. Bezahlservices gebündelt via App auf das Handy bringen. Solche Angebote gibt es bereits, doch nur durch weitere Optimierungen und neue Ideen wird sich die Mobile Wallet flächendeckend durchsetzen. Der Wettlauf um die mobile Vorherrschaft geht auch mit der Weiterentwicklung der Werables in die nächste Runde.