13.11.2012

Likes und Shares bringen Aufmerksamkeit und animieren die Besucher sich mit Ihrer Marke zu beschäftigen. Doch haben Sie auch direkt Auswirkungen auf das Google-Ranking? Werden Seiten mit vielen Likes besser positioniert? Es gibt klare Anzeichen für eine erhöhte Relevanz von sozialen Signalen für das Google-Ranking. Welche das sind und wie Sie Social Signals für sich nutzen, erfahren Sie hier.

 

Die Suchmaschinen analysieren immer mehr Daten über das menschliche Verhalten der User. Je höher die Verweildauer auf einer Webseite, je mehr Links angeklickt werden oder je seltener zurück zu den Suchtreffern gegangen wird, desto besser stuft Google die Seite zur Anfrage ein. Social Signals messen ebenfalls das Gefallen einer Seite.

Was sind Social Signals?

Social Signals sind Bewertungen und Empfehlungen, die User in sozialen Netzwerken abgeben. Meinungen und Kommentare zum Online-Angebot oder zum dargebotenen Content werden immer häufiger direkt auf der Site gepostet. Likes, Shares, Tweets und Plus1-Empfehlungen zählen zu den “sozialen Signalen”. Positive Meinungen, die z.B. direkt über Facebook geliefert werden, können Google & Co. dabei helfen, den Wert der Seite zu messen. Vereinfacht gesagt: Je mehr User eine einzelne Website mit “Like” versehen, desto besser stehen die Chancen auf ein gutes Suchmaschinenranking.

Fakt: Social Signals für Google immer wichtiger

Facebook zählt zu einem der wichtigsten Faktoren im Social SEO. Eine Analyse des Webanalyse-Unternehmens “Searchmetrics” hat ergeben, dass geteilte Inhalte und Likes bei Facebook das Ranking bei Google stark beeinflussen können. Aber auch das Google Social Network Google+ wird durch die Verknüpfung mit anderen Google Diensten immer stärker vermarktet und dadurch immer populärer. Auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, wann Google offiziell den Einfluss auf die Suchergebnisse bestätigt, auch wenn es bislang noch keine Stellungnahme zur tatsächlichen Relevanz seitens Google gibt.

 

Das Teilen eines spannenden Posts mit Link zur eigenen Webseite oder eines Videos innerhalb der Plattformen lässt ebenfalls soziale Signale entstehen. Klar wird damit auch: Die Streuung von relevantem Content führt automatisch zu Social Signals. Denn nur Inhalte mit Mehrwert überzeugen Ihre User zu teilen und Empfehlungen an ihre Freunde auszusprechen. Aus einer guten redaktionellen Arbeit für Profil- und Informationsseiten auf Facebook oder Google+ ergeben sich häufig Shares und Likes der Inhalte sowie ein Gewinn von Fans, Freunden und Followern, wodurch Ihre Profile für die Suchmaschinen stark an Relevanz gewinnen. Durch eine gute Verknüpfung zu Ihrer Website profitiert Ihr Unternehmen, denn bereits jetzt steht fest, dass Social Media immer stärker mit SEO einhergeht.

Wie erziele ich Signale aus sozialen Netzwerken?

Neben einem qualitativ hochwertigen Unternehmens-Content gibt es noch einige andere Marketingaktionen, mit denen Sie Social Signals erreichen können. Sei es ein Gewinnspiel auf Facebook, eine Umfrage zur neuen Produktlinie, eine Studie oder das Versenden eines Newsletters: Animieren Sie Ihre Kunden zum aktiven Kommentieren und Teilen Ihrer Meldungen. So buchen Social Signals von ganz allein auf Ihr Google-Konto ein. Sie müssen nur den Anstoß dazu liefern. Darüber hinaus sollte jeder Webseiten-Betreiber Social Media Buttons wie Pinterest, Google+, Facebook und Twitter, auf seiner Internetpräsenz einbauen. So geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, interessante Inhalte zu streuen.

Fazit: Lassen Sie Ihre Inhalte multiplizieren

Facebook Likes, Shares und Kommentare, Tweets und Google+-Empfehlungen sind ein Indikator für die Suchmaschinen geworden. Lassen Sie Ihre Unternehmens-Inhalte im Social Web multiplizieren, um virale Selbstläufer unter den Usern zu verbreiten und so neue Backlinks zu generieren. Als Online-Marketing-Experte unterstützt TWT Sie beim Aufbau Ihrer Social Signals.