20.04.2016

Dank Reportings zu Newsletter-Kampagnen innerhalb der E-Mail-Marketing-Software können Marketer den Erfolg ihrer Mailings unmittelbar auswerten. Die Empfängerreaktionen werden in Echtzeit transparent. Welche Themen kommen gut an? Welche Call-to-Action haben die meisten Conversions ausgelöst? Zu welchen Zeiten sind verstärkt An- oder Abmeldungen zu verzeichnen? Antworten finden Entscheider und Redakteure nicht nur in der Statistik des Software-Anbieters, sondern vor allem durch die Anbindung eines Webanalyse-Tools.

Wie Sie Ihren Newsletter-Erfolg messen können

Zustellrate

An wieviele Empfänger ist das Mailing tatsächlich gegangen? Dazu müssen die Hard- und Softbounces abgezogen werden. Unter Hardbounces versteht man die E-Mails, die aufgrund einer fehlenden Domain oder eines nicht mehr vorhandenen Kontos, überhaupt nicht zugestellt werden konnten. Bei Softbounces handelt es sich um E-Mails, die vorübergehend nicht zugestellt werden konnten. Dies kann passieren, wenn das Postfach des Empfängers überfüllt ist. Alle Bounces müssen daher von der Versandmenge abgezogen werden. Um die Prozentzahl zu errechnen, wird dieses Ergebnis durch die Versandmenge geteilt und mit 100 multipliziert.

Öffnungsrate

Diese Kennziffer zeigt Ihnen, wie viele der Empfänger die E-Mail geöffnet haben. Die Öffnungen werden gezählt, indem beim Laden der Bilder einer E-Mail ein unsichtbares Zählpixel aufgerufen wird.

Die Öffnungsrate kann dabei “total” oder “unique” berechnet werden. Bei der totalen Öffnung werden alle Aufrufe gezählt, auch wenn ein Empfänger die Mail mehrmals geöffnet hat. Die Unique-Öffnungen sind Leser, die den Newsletter mindestens einmal geöffnet haben.

Klickrate (Click-Through-Rate)

Wie viele Leser haben in Ihrem Newsletter auf die Call-to-Actions oder Text-Links geklickt? Dies verrät die Klickrate, auch Click-Through-Rate genannt. Zur Ermittlung der Messgröße wird ausgewertet, wieviele Klicks es im Vergleich zu den Zustellungen gab. Gezählt werden die Klicks jedoch nur, wenn sie als Tracking Link angelegt wurden. Für jeden Link können die Klicks einzeln angezeigt werden. Prinzipiell ist zwischen Netto- und Brutto-Klickrate zu unterscheiden. Die Netto Klickrate nimmt nur den ersten Klick pro Mail auf. Die Brutto Klickrate integriert alle Klicks, darunter auch mehrfache Klicks.

Effektive Klickrate (Click-to-open-Rate)

Diese Kennziffer gibt das Verhältnis von klickenden zu öffnenden Empfängern wieder. Durch die effektive Klickrate können Sie filtern, wie viele Empfänger, die das Mailing geöffnet haben, Inhalte auch tatsächlich anklicken. Damit können sich Marketer die Frage beantworten, wie viel Prozent der Empfänger, die einen Newsletter öffnen, darin auch interessante Inhalte für sich finden.

Laut Inxmail ist eine Click-to-open-Rate von 40 Prozent anzustreben. Für die Berechnung werden die klickenden Empfänger durch die öffnenden Empfänger geteilt und mit 100 multipliziert.

Konversionsrate (Conversion Rate)

Ob der Kauf eines Produktes oder die Anmeldung zu einer Messe: Die Ziele der Konversionsrate können ganz unterschiedlich sein. Die Konversionsrate misst dabei die tatsächliche Zahl der Handlungen, die ein Empfänger nach dem Klick auf einen CTA auf der Landingpage getätigt hat.
Die Conversion wird in der Regel auf der jeweiligen Folgeseite durch ein Zählpixel gemessen. Die jeweiligen Konversionen werden für die Ermittlung durch die Klicks geteilt und mit 100 multipliziert.

Abmelderate

Auch wenn diese Kennziffer negativ behaftet ist, zählt die Abmelderate zu den wichtigsten Daten im E-Mail-Marketing. Eine Abmelderate pro Versand von maximal 5 Prozent ist laut unserem Technologie-Partner Inxmail durchaus akzeptabel. E-Mail-Marketer sollten den Abmeldeprozess mit einem Formular verknüpfen, in dem die Nutzer nach ihren Gründen für die Abmeldung befragt werden. So können Sie Schwachstellen identifizieren und höheren Abmelderaten entgegenwirken. Der prozentuale Wert ergibt sich aus den Abmeldungen geteilt durch die Zustellmenge, multipliziert mit 100.

Fazit

Ohne eine differenzierte Analyse lässt sich der Erfolg einer E-Mail-Kampagne nicht bestimmen. Jedes Reporting hilft dabei, das nächste Mailing noch besser zu machen. Wir finden gemeinsam mit Ihnen die richtigen Kennzahlen und behalten Ihre Leistungskennzahlen im Auge.