08.05.2013

Internetaffine Unternehmen beschäftigen heute knapp 50 Prozent der Beschäftigten in Deutschland und erwirtschaften überdurchschnittlich hohe Umsätze. Auch haben sie höhere Wachstumschancen und blicken positiver in die Zukunft als der Rest der Wirtschaft. Warum ist das so und wie kann Ihr Unternehmen von diesem Trend profitieren?

Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet anbieten sind erfolgreicher als Ihre Konkurrenz. Laut einer repräsentativen Studie der Bitkom sind internetaffine Unternehmen überdurchschnittlich innovativ und auch bereit verstärkt zu investieren. “Das Netz ist ein Turbolader für die deutsche Wirtschaft: Unternehmen, die auf digitale Transformation setzen, eröffnen sich immense Möglichkeiten“, sagte Stefan Hentschel, Industry Leader Technology bei Google Deutschland.

 

Internetaffinität als Wachtumstreiber

Laut Studie besitzen internetaffine Unternehmen im Dienstleistungssektor eine besonders große Bedeutung: Von ihnen werden bereits heute mehr als die Hälfte des Branchenumsatzes (53 Prozent) erzielt. Mehr als 60 Prozent dieser Unternehmen erwarten im laufenden Jahr außerdem eine deutliche Umsatzsteigerung. Im Dienstleistungssektor und in Industrieunternehmen ohne Internetanbindung sind es hingegen nur 40 Prozent.

 

Von Auslandsumsätzen und Globalisierung

Grund für diese Diskrepanz ist vor allem die immer weiter fortschreitende Globalisierung welche es Möglich macht, auch im Ausland schnell Umsätze zu erwirtschaften. Dienstleister die besonders internetaffin sind, machen durchschnittlich 10 Prozent ihres Gesamtumsatzes im Ausland. Das ist doppelt so viel wie vergleichbare Unternehmen ohne Anbindung erwirtschaften. „Dieses Verhältnis wird sich künftig weiter verschieben. Über die Hälfte der internetaffinen Dienstleister erwarten 2013 eine Steigerung ihrer Auslandsumsätze“, erklärte René Arnold, Projektleiter beim IW Köln. Doch nicht nur der Dienstleistungssektor profitiert von diesen Entwicklungen, auch die Industrie befindet sich an der Schwelle einer erneuten Revolution.

 

Die Industrie 4.0

Kommunikationstechnologie und IT machen erstmals eine vollständige und umfassende Vernetzung möglich. Laut Marko Junk, BITKOM-Geschäftsleiter Märkte & Technologien, steht die Industrie vor einer kommenden Revolution. Industrie 4.0 ist der neue Trend und soll in Zukunft noch wichtiger werden. Was kann man sich unter dem Begriff vorstellen? Der Ausdruck Industrie 4.0 bezeichnet die Steuerung von Entwicklung und Produktion über das Internet.

Die BITKOM-Studie zeigt, dass knapp 80 Prozent der IT-Unternehmen in der Industrie 4.0 ein wichtiges Geschäftsfeld mit Zukunftpotenzial sehen. Auch die Industrie selbst hat diesen Trend bemerkt und setzt verstärkt auf IT-Produkte und Dienstleistungen. Die IT-Ausgaben der Industrie steigen im Jahr 2013 vorraussichtlich um weitere 4 Prozent auf mehr als 22 Milliarden Euro. Insbesondere im Bereich Software und Services werden seit Jahren neue Arbeitsplätze geschaffen.

 

Die Zukunft ist heute

Warten Sie nicht bis der Markt erschöpft ist. Immer mehr Unternehmen setzen auf den Umsatztreiber Internet und positionieren sich bereits strategisch. Um in Zukunft den Bestand Ihrer Firma sichern zu können müssen sie frühzeitig die Trends erkennen und ein Teil dieser sein. Insbesondere die Industrie 4.0 hat sich schon heute zu einem wichtigen Geschäftsfeld entwickelt. Doch vor allem ist es ein Thema mit hohem Potenzial: Die meisten Befragten der Studie erwarten, dass Industrie 4.0 in drei bis vier Jahren enorme Gewinne erwirtschaften wird.

 

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