06.02.2018

Digitale Möglichkeiten in der Landwirtschaft

  • Farm Management: Durch smarte Daten lassen sich Betriebsabläufe transparenter und effizienter gestalten. Dies spart Zeit und Kosten und ermöglicht eine bessere Planung der Prozesse. 
  • Precision Farming: Darunter versteht man eine ortsdifferenzierte und zielgerichtete Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Nutzflächen. Dabei werden Daten von Boden, Pflanzen und Wasserversorgung erhoben, um die Unterschiede des Bodens und der Ertragsfähigkeit innerhalb eines Feldes berücksichtigt. 
  • Robotik: Bereits heute werden Landwirte von robotergestützten Systemen unterstützt. Die automatisierte Reinigung von Ställen oder individuelle Fütterung führen zur effizienten Abläufen. Auch beim Ackerbau könnten zukünftig Roboter zum Einsatz kommen, die eigenständig das Saatgut pflanzen und das Wachstum überwachen.

Notwendige Infrastruktur muss vorhanden sein

Damit Digital Farming reibungslos funktioniert, werden leistungsstarke Netze benötigt. Insbesondere in ländlichen Gegenden besteht bei der Infrastruktur noch Nachholbedarf. Um das Potenzial der Digitalisierung in der Landwirtschaft zu nutzen, braucht es neben performanten Netzen, auch die Technologien sowie Mitarbeiter, die über die erforderliche Digitalkompetenz verfügen.

Nachhaltiger landwirtschaften

Digitale Techniken und Data Management bergen ein großes Innovationspotenzial für die Landwirtschaft, sie schaffen neue Aufgaben für die Betriebe und ermöglichen eine flexible Gestaltung der Prozesse, um die Produktion effektiv zu steigern. Neue Farming-Technologien tragen ebenso dazu bei, dass natürliche Ressourcen, wie Wasser und Boden effizient und umweltverträglich genutzt werden. Und auch die Verbraucher profitieren, da es zu mehr Transparenz und einer lückenlosen Rückverfolgung der Produktkette kommt.